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Eintracht Frankfurt: Marco Russ hofft auf Comeback in der Rückrunde

Abwehrspieler Marco Russ hofft nach seiner Krebserkrankung auf Einsätze in der Rückrunde der laufenden Saison. Aktuell ist er aber noch keine Alternative für Niko Kovac.
Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Abu Dhabi.  Der von einer Krebserkrankung genesene Fußballprofi Marco Russ hofft auf ein Comeback in der Bundesliga-Rückrunde. «Ja, irgendwann. Ich denke schon, dass ich eine Alternative sein kann», sagte der Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Abu Dhabi. Einen Zeitplan gebe es aber nicht.

Bei dem 31-Jährigen war im Mai 2016 vor den Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg eine Hodenkrebs-Erkrankung diagnostiziert worden. Russ musste operiert werden und zwei Chemobehandlungen über sich ergehen lassen. Beim Vorbereitungsauftakt der Eintracht am 3. Januar stand er wieder auf dem Platz und trainiert seither voll mit. «Mein Körper sagt mir: Ich bin noch nicht auf dem Level der Mannschaft», sagte Russ am Dienstag.

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Ganze dreizehn Spieler haben Eintracht Frankfurt vor der laufenden Saison verlassen. Darunter Stars wie Carlos Zambrano und Stefan Aigner, Talente wie Luca Waldschmidt und Reservisten wie Yannick Zummack. Bei der Eintracht lief die Hinrunde super. Aber wie ist es den Ex-Adlern ergangen?<b>Carlos Zambrano</b> (27 Jahre alt, für 3,5 Millionen Ablöse zu Rubin Kazan): 
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Zambrano galt bei der EIntracht lange als der beste Innenverteidiger der Mannschaft, selbst nach einer schwachen Saison 2015/16. Aber: In der russischen Liga verdient der peruanische Abwehr-Star deutlich mehr als in Frankfurt. Von der 3,5-Millionen-Euro-Ablöse hat die Eintracht wegen eines komplizierten Vertragskonstrukts nur rund 1,5 Millionen Euro erhalten. 
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Zambrano hat bislang zwölf von siebzehn möglichen Spielen für Rubin bestritten, hat inzwischen einen Stammplatz. Der 27 Jahre alte Zambrano zeigt gute Leistungen. Sein ambitionierter Verein steht momentan auf Rang Neun, zumindest noch in Schlagdistanz zu den internationalen Rängen. Im Nationalteam stand Zambrano schon seit März nicht mehr.<b>Stefan Aigner</b> (29, für drei Millionen Euro zu 1860 München):
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Bei den „Löwen“ ist er ein Held. Direkt nach seinem Wechsel wurde er zum Kapitän bestimmt, hat die Münchner zu Saisonbeginn zu Siegen geführt, das 1:0-Siegtor gegen Bielefeld und das 2:1 im Pokal gegen den KSC erzielt. Nachdem er wegen einer Knieverletzung pausieren musste, ging es bei den Sechzigern bergab. 
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Seit Ende November ist Aigner wieder zurück, die Bilanz von „1860“ aber nur unwesentlich besser. Der Kapitän kann noch nicht über die volle Spieldistanz auf dem Platz stehen, tut sich schwer. Sein Verein steckt im Abstiegskampf.
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