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Entracht Frankfurt: Marco Russ über seine derzeitige Rolle als Ersatzspieler bei den Adlern

Neben Alexander Meier (34) und Makoto Hasebe (33) ist Marco Russ (32) der älteste Spieler des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. In dieser Saison ist der Innenverteidiger allerdings erst auf zwei Einsätze und nur 13 Spielminuten gekommen. Am Mittwoch stellte er sich den Fragen der Medienvertreter, nahm Stellung zur Bedeutung des Heimspiels am Samstag gegen den VfB Stuttgart und seiner ganz persönlichen Situation. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat seine Antworten aufgezeichnet.
Ein Dasein auf der Bank: Marco Russ (rechts) hier mit Kevin-Prince Boateng beim Spiel in Leipzig. Foto: Huebner/Voigt Ein Dasein auf der Bank: Marco Russ (rechts) hier mit Kevin-Prince Boateng beim Spiel in Leipzig.

Zum Heimspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart: „Wir sind gewarnt, wir wissen um die Stärke der Stuttgarter. Wie Hannover sind das nicht Aufsteiger im eigentlichen Sinne. Sie schalten ganz schnell von Defensive auf Offensive um und haben mit Simon Terodde, ähnlich wie wir mit Sebastien Haller, einen Wandspieler. Darauf müssen wir uns einstellen. Es wird bestimmt ein hartes Stück Arbeit.“

Zu den Saisonzielen: „Es wird sicher eine ganz schwere Saison. Die Vereine, die unter uns gestanden haben letztes Jahr, haben nachgerüstet. Wir müssen aufpassen und so schnell wie möglich Punkte holen, um nicht hinten rein zu rutschen.“

Zum vermeintlichen Heimkomplex: „Wir wissen natürlich, dass wir in diesem Jahr zu Hause noch nicht so oft gewonnen haben. Das muss ab jetzt anders werden. Wir wollen eine neue Heimserie starten und gegen den VfB Stuttgart ist dafür der beste Zeitpunkt. Ich bin sicher, es wird ein ganz heißes Duell und im Stadion wird eine Superstimmung herrschen.“

Zur Bedeutung der Partie der beiden punktgleichen Teams für die Tabelle: „Ein Schlüsselspiel ist die Begegnung gegen den VfB Stuttgart noch nicht, es ist ja noch früh in der Saison. Aber es ist natürlich ein wichtiges Spiel. In Leipzig hatten wir uns letzte Woche mehr ausgerechnet. Es wäre sinnvoll und gut für alle, wenn wir mit einem Sieg den Abstand nach unten vergrößern.“

Zur eigenen Reservistenrolle: „Wenn ein Spieler sagt, er sei zufrieden mit einem Bankplatz, hat er seinen Beruf verfehlt. Natürlich bin auch ich unzufrieden, wenn ich nicht spiele. Aber der Trainer hatte nach den starken Leistungen unserer Abwehr in den ersten Begegnungen überhaupt keinen Grund, etwas zu verändern. Ich habe auch kein Problem damit, wenn ich am Ende rein komme und mithelfe, einen Sieg oder einen Punkt zu retten. Ich bin mir dafür nicht zu schade. Jeder Spieler hat unterschiedliche Fähigkeiten. Bisher waren vielleicht andere Fähigkeiten gefragt als meine. Ich war ja noch nie so schnell und werde es auch nicht mehr. Aber es wird die Zeit kommen, wo meine Fähigkeiten auch wieder gefragt sind. Darauf warte ich. Ich trainiere darauf hin, dass meine Einsätze wieder länger und häufiger werden. “

Hradecky pausiert

Lukas Hradecky hat auch am Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainiert. Der 27 Jahre alte Torhüter der Frankfurter Eintracht hat sich am Dienstag eine Rückenverletzung zugezogen, wird derzeit viel behandelt und trainiert individuell.

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Zur körperlichen Verfassung nach überstandener Krebserkrankung und der Rückkehr in die sportliche Normalität: „Ich bin sicher genauso fit wie die anderen. Ich fühle mich deutlich wohler und fitter als noch vor einem halben Jahr.“

Zum breiten Kader, den neuen Spielern auch auf seiner Position und dem großen Konkurrenzkampf: „Es ist in jedem Fall besser, für jede Position einen Spieler mehr zu haben, als einen weniger. Denken sie nur an den Hamburger SV, der hat gerade 17 Spieler. Das ist bei uns anders, das ist auch besser für das Training. Die Konkurrenz ist groß, da kann man schnell mal auf der Tribüne landen. Dass neue Spieler für meine Position gekommen sind, ist normal. Vor ein paar Jahren sind mal Maik Franz und Sotirios Kyrgiakos zur Eintracht gekommen, dann Carlos Zambrano. Das ist der Laufe der Dinge, das ist das Geschäft, ich kenne es nicht anders.“

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