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Eintracht Frankfurt: Marius Wolf: "Wir sind schon ein richtig enger Haufen"

Von 1:1 gegen den italienischen Erstligisten Sassuolo: Auch im zweiten Trainingslager wartet die Frankfurter Eintracht auf ein echtes Erfolgserlebnis.
Foto: Jan Huebner (Jan Huebner)
Brixen. 

Eintracht-Trainer Niko Kovac war durchaus zufrieden, auch wenn in den wichtigen Vorbereitungsspielen noch immer kein Sieg gelungen ist. Nach dem 1:1 gegen Sassuolo meinte er: „Wir sind zwar noch nicht auf dem Niveau, das wir gerne sehen wollen, aber wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit.“

Der Kroate war zufrieden damit, dass die Defensive nicht viel zugelassen habe. Nach vorne fehle noch die körperliche und geistige Frische. Der besonders in der ersten Hälfte positiv auffallende Max Besuschkow sprach von einem „ordentlichen Test auf Wettkampfniveau: „Das 1:1 ist ein gerechtes Ergebnis.“ Und Timothy Chandler merkte an, dass „wir mit Sicherheit nicht an Qualität verloren haben, sondern eher mehr Qualität in der Mannschaft steckt“.

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Dass die Frankfurter Eintracht sich aller möglichen technischen und menschlichen Ressourcen bedient, um vielleicht noch ein paar Prozent mehr an Leistung, an Prophylaxe und Analyse herauszuholen,

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Kovac hatte mit Zimmermann, Fernandes und Haller lediglich drei Neue in seine Startformation gestellt, auch wegen diverser verletzungsbedingter Ausfälle. Die Eintracht agierte mit einer Dreierkette sowie mit den beiden Spitzen Haller und Hrgota.

Der Bundesligist war dem 12. der italienischen Serie A aus der vergangenen Saison überlegen, aber es war halt ein Vorbereitungsspiel. Entsprechend zäh waren die Angriffsbemühungen, ein Manko, das die Frankfurter ja auch schon vor der Pause häufig negativ auszeichnete.

So war es eigentlich logisch, dass die Führung durch einen Standard gelang. Nach einem Foul an Hrgota fand der Freistoß aus 18 Metern von Gacinivic den Weg durch die Mauer und ins linke Toreck (31.).

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In der Dreierkette wurde deutlich, dass man sich zwar auf Abraham und Hasebe verlassen kann, Ordonez hingegen auch wegen seiner vielen Verletzungspausen noch nicht tauglich für die Bundesliga ist.

Während Zimmermann bei seinem Torwart-Debüt das 1:1 (75. Madri) nicht verhindern konnte und sonst kaum geprüft wurde, zeigten sich im Aufbauspiel weiter Schwächen. Wie in der vergangenen Rückrunde zeigte sich einiges an Ideenlosigkeit. Und auch Millionen-Mann Haller steckt noch deutlich im Vorbereitungstief. Dafür zeigte der eingewechselte Willems mit einem bärenstarken Diagonalpass, warum er bisher zu den besten Vorlagengebern zählte.

Auch Wolf muss warten

Wie Marco Fabián, Carlos Salcedo, Jonathan de Guzman, Daichi Kamada und Slobodan Medojevic, der sich beim Vormittagstraining verletzte, ist auch Marius Wolf derzeit nicht fit für einen Spieleinsatz. Die von Hannover 96 im Winter ausgeliehene Offensivkraft laboriert noch an der im Pokal-Halbfinale in Mönchengladbach erlittenen schweren Schulterverletzung. Das Labrum, ein Band vorne an der Schulter, war gerissen und operiert worden. Sechs Wochen lang trug der 22-Jährige eine Schiene, konnte lediglich Krafttraining absolvieren. Mit Erfolg, die medizinischen Werte stimmen, die zwei Kilo, die der Profi schwerer ist als noch zu Weihnachten, sind Muskelmasse.

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Die Partie in Gladbach war erst seine vierte im Eintracht-Trikot, auf die fünfte wird er noch einige Zeit warten müssen. „Ich bin froh, dass ich inzwischen fast alle Übungen im Training mitmachen kann“, sagte der Offensivspieler am Donnerstag. Er ist guter Dinge, bald wieder voll einsatzfähig zu sein, will Niko Kovac im Training „so viel anbieten, dass er nicht an mir vorbei kommt“. Besonders auf die Spiele gegen Aufsteiger Hannover ist er so richtig heiß. Auch wenn er selbst noch zusehen muss, glaubt er an einen guten Saisonstart. Trotz der vielen Zugänge „sind wir schon ein richtig enger Haufen“. Davon war in Brixen schon einiges zu sehen.

Eintracht: Zimmermann – Abraham, Hasebe, Ordonez (da Costa) – Chandler Besuschkow (85. Blum), Fernandes, Tawatha (75. Willems) – Gacinovic (60. Barkok) – Hrgota, Haller. – Zuschauer: 650. – Tore: 1:0 Gacinovic (31.), 1:1 Madri (75.)

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