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Eintracht Frankfurt: Mögliches Russ-Comeback: Verteidiger hofft, Frankfurt bremst

Der Spieler hofft, der Verein dämpft: Im Fall Marco Russ steht ein schnelles Comeback nicht zu erwarten. Der Verteidiger plant aber, beim Trainingslager in Abu Dhabi dabei zu sein.
Marco Russ von Frankfurt sitzt am Spielfeldrand. Foto: Maja Hitij/Archiv Marco Russ von Frankfurt sitzt am Spielfeldrand. Foto: Maja Hitij/Archiv
Frankfurt.  Eintracht Frankfurt hat die Hoffnungen auf ein schnelles Comeback von Marco Russ in der Fußball-Bundesliga gebremst. «Marco ist im Aufbautraining. Wir hoffen, dass wir ihn im Januar mit ins Trainingslager nehmen können. Aber so schnell werden wir ihn auf dem Platz in der Bundesliga nicht sehen können», sagte Trainer Niko Kovac am Dienstagabend nach dem 3:0-Erfolg gegen Mainz 05.

Vom 4. bis zum 13. Januar geht es für die SGE nach Abu Dhabi. Russ äußerte schon mehrfach den Wunsch, bei der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte unbedingt dabei sein zu wollen. «Mein Wunsch ist es, in der Rückrunde wieder zu spielen und das Level zu erreichen, um dem Team helfen zu können - aber ich setze mich da nicht unter Druck», sagte der 31-Jährige der «Sport Bild». Er wisse, dass «das ein langer Weg ist, wenn man ein halbes Jahr komplett raus ist». 

Derzeit laufe er schon wieder 30 bis 35 Minuten, berichtete Russ. «Das monotone Laufen hat der Körper irgendwann drin. Nach dem ersten Koordinationstraining vor ein paar Tagen sind mir aber die Waden komplett um die Ohren geflogen», sagte er. Zweifel, dass er nicht wieder der Alte werden könne, habe er bereits nach den ersten zwei  Wochen der Behandlung abgelegt. «Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich wieder so fit werde wie davor», beteuerte Russ.

Bei dem Frankfurter Verteidiger war die Erkrankung im Mai kurz vor den Relegations-Spielen gegen den 1. FC Nürnberg festgestellt worden. Russ musste sich danach operieren und einer Chemotherapie unterziehen lassen. «Ich wollte den Krebs besiegen, und das habe ich auch geschafft», sagte er. Auch Sportvorstand Fredi Bobic macht dem Eintracht-Eigengewächs  Hoffnung und Mut: «Es wird noch ein langer Weg für ihn. Aber wir werden ihm die Zeit geben.»

(dpa)
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