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Eintracht Frankfurt: Neuer Torwart: Däne Rönnow für den Finnen Hradecky

Das Torwart-Theater bei der Frankfurter Eintracht ist beendet. Als Nachfolger von Lukas Hradecky (28), der seinen Vertrag trotz eines deutlich verbesserten Angebotes nicht verlängern wollte und damit im Sommer nach drei Jahren gehen wird, haben die Frankfurter den 25 Jahre alten Frederik Riis Rönnow verpflichtet.
Er fängt die Bälle künftig für die Eintracht: Frederik Rönnow. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Er fängt die Bälle künftig für die Eintracht: Frederik Rönnow.
Frankfurt. 

„Wir haben die Gespräche mit Bröndby IF heute zu einem positiven Ende geführt und sind uns auch mit dem Spieler über einen Wechsel einig“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic am Donnerstag. Bobic war gemeinsam mit Sportdirektor Bruno Hübner in die dänische Hauptstadt Kopenhagen geflogen und hatte dort die abschließenden Verhandlungen geführt. Rönnow wird, wenn er denn die vorgeschriebenen sportmedizinischen Untersuchungen ohne Beanstandung überstanden hat, einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschreiben.

„Mit Frederik Rönnow haben wir eine wichtige Planstelle geschlossen“, sagte Sportchef Bobic, „wir sind von ihm und seinen Qualitäten total überzeugt.“ Über die Ablösesumme wurde offiziell nichts bekannt. Angeblich muss die Eintracht aber rund 3,5 Millionen Euro an den aktuellen Tabellenführer der dänischen Liga bezahlen.

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<b>Rick van Drongelen</b>
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Laut "Hamburger Morgenpost" hat die Eintracht bei der Suche nach einem Innenverteidiger ein Auge auf Rick van Drongelen vom HSV geworfen. Die SGE soll sich auch schon bei seinem Berater über einen möglichen Wechsel erkundigt haben. Der Niederländer ist einer der wenigen Hamburger, die in der laufenden Saison ansprechende Leistungen zeigen. Van Drongelen ist erst 19 und hat noch enormes Entwicklungspotenzial. Er dürfte allerdings nicht ganz billig werden. (Stand: 21.03.2018)<b>Frederik Rönnow</b>
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Die Eintracht braucht einen Nachfolger für Lukas Hradecky. Am 12. April verkündeten die Frankfurter, dass sie den dänischen Nationaltorwart Frederik Rönnow bis 2022 unter Vertrag genommen haben. Rönnow kommt von Bröndby Kopenhagen und damit vom Verein, von dem auch Hradecky schon zur SGE wechselte. (Stand: 12.4.2018)<b>Branimir Hrgota</b>
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Der Schwede kann nicht zufrieden sein mit seiner Einsatzzeit bei der Eintracht. Sein Ziel, die WM in diesem Jahr, gerät ohne Spielpraxis in Gefahr. Laut Frankfurter Rundschau hat der IFK Göteborg sein Interesse an einer Verpflichtung Hrgotas angemeldet. In Schweden hat das Transferfenster noch geöffnet bis Anfang April. (Stand: 27.02.2018)

Schon seit einigen Monaten hatte die Eintracht sich um eine neue „Nummer eins“ bemüht, nachdem die Vertragsverhandlungen mit Hradecky festgefahren waren. Lange war die Tür für den Finnen offen, doch nun hat die Eintracht Nägel mit Köpfen gemacht.

Der 1,90 Meter große Keeper gehört fest zum Aufgebot der Nationalmannschaft und wird im Sommer an der Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen. Nach Frankfurt wird er also erst Mitte Juli kommen. Kurios: Rönnow folgt nun schon zum dritten Mal in seiner Karriere auf Lukas Hradecky. Zunächst beim dänischen Klub Esbjerg FB, dann bei Bröndby IF und nun bei der Eintracht.

Unter dem aktuellen Trainer in Bröndby, dem Deutschen Andreas Zorniger, einst VfB Stuttgart, hat er zuletzt weitere Fortschritte gemacht. Rönnow werden ganz ähnliche Stärken wie seinem Dreifachvorgänger zugeschrieben. Das Magazin „Kicker“ schreibt, er sei bei „Eins-gegen-Eins-Situationen“ besonders gut und gelte in Dänemark als bester Torhüter der Liga.

(pes)

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