Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 30°C

Eintracht Frankfurt: Niko Kovac: der Improvisationskünstler

Von Einen Spannungsabfall nach dem gesicherten Klassenerhalt fürchtet der Eintracht-Coach nicht. Für die Spieler geht es um mehr TV-Geld und um einen Platz im Kader fürs Pokalfinale.
Nicht nur im Training am Ball, sondern auch bei der Team-Zusammenstellung muss Niko Kovac Kunststücke vollbringen. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Nicht nur im Training am Ball, sondern auch bei der Team-Zusammenstellung muss Niko Kovac Kunststücke vollbringen.
Frankfurt. 

Noch drei Spiele sind in der Fußball-Bundesliga zu spielen. Der Klassenerhalt ist gesichert. Das Pokalfinale gegen Dortmund lockt am Horizont. Und ein großer Teil des Kaders ist verletzt oder gesperrt. Irgendwie muss die Spannung in der Mannschaft hochgehalten werden. Keine einfache Aufgabe für einen Trainer.

Dass sind die Situationen, in denen in Niko Kovacs Augen besondere Angriffslust zu schimmern beginnt. „Einfach kann jeder“, sagt der Chefcoach der Frankfurter Eintracht dann gerne.

Extra: „Wölfe“ kommen mit viel Biss

Frankfurt, Gladbach, Hamburg: Auf die „Wölfe“ wartet ein straffes Restprogramm, an dessen Ende der Klassenerhalt stehen soll. „Es wird ein Spiel, in dem beide Teams alles für einen Sieg geben werden“,

clearing

Vor der heutigen Heimpartie gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) bereitet vor allem die Situation in der Defensive Grund zur Sorge. „Wir werden uns etwas ausdenken, ob Dreier- oder Viererkette, das lassen wir offen“, sagt der Frankfurter Trainer. Neben den Langzeitverletzten Makoto Hasebe und Jesus Vallejo fällt auch Abwehrchef David Abraham mit einer Gelbsperre für die Partie gegen die vom Abstieg bedrohten „Wölfe“ aus.

Mit Tawatha

Dafür ist Taleb Tawatha wieder einsatzbereit, der die ganze Woche mittrainiert hat. Auch Mijat Gacinovic kehrt zurück. „Wir haben jetzt zum Ende der Saison schon sehr viele Probleme, was Verletzungen angeht und müssen sehr viel improvisieren“, sagte Kovac: „Aber wir werden das Beste daraus machen.“

Trotz aller Sorgen und des schon auf vier Punkte angewachsenen Rückstands auf Rang sieben will sich Kovac keineswegs auf das Pokalfinale konzentrieren. „Es geht um die Fernsehtabelle, es geht darum, noch einige Punkte zu holen.“ Mehr TV-Geld gibt es aber nur, wenn die Frankfurter auch in der realen Tabelle zumindest einen einstelligen Tabellenplatz belegen.

Die letzten drei Punktspiele seien außerdem die beste Chance für alle Spieler, sich einen Platz im Kader für Berlin zu sichern. „Derjenige, der sich empfiehlt, wird spielen, die anderen nicht“, lautet Kovacs Parole: „Mehr Spannung kann man nicht aufbauen.“

Aber da sind ja auch noch die Langzeitverletzten wie Omar Mascarell und Jesús Vallejo. Und für die gibt es derzeit wenig Hoffnung auf ein Comeback beim Saisonhöhepunkt am 27. Mai in Berlin gegen Borussia Dortmund.

Die spanische Leihgabe Vallejo lässt den Sehnenriss im Oberschenkel bei Real Madrid behandeln.

Unabhängig von der Heilung wies Kovac auch darauf hin: „Er muss ja erstmal trainieren. Dann soll er von Null auf 100 im Pokal auflaufen und einen Aubameyang und wie sie alle heißen aufhalten?“

Mascarell sei ein „spezieller Fall“. Den 24-jährigen Spanier plagt eine Achillessehnen-Entzündung. „Ich persönlich glaube nicht, dass wir es schaffen, ihn zum Pokal-Endspiel zu aktivieren“, sagte Kovac. „Es bringt nichts, ihn dort in eine größere Verletzung reinlaufen zu lassen.“

Eintracht: Hradecky – Hector, Russ, Oczipka – Chandler, Varela, Gacinovic, Tawatha – Rebic, Fabián – Hrgota.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse