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Eintracht Frankfurt: Omar Mascarell ist heiß auf Augsburg

Von Während sich Jesus Vallejo noch mit seiner Erkältung plagt, fiebert sein Landsmann Omar Mascarell schon dem Sonntag entgegen. Seine Sperre hat er verbüßt und könnte in Augsburg wieder für die Eintracht auflaufen.
Gute Laune bei frostigen Temperaturen: Omar Mascarell darf wieder mitspielen. Bilder > Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Gute Laune bei frostigen Temperaturen: Omar Mascarell darf wieder mitspielen.
Frankfurt. 

Gut, dass das Auswärtsspiel der Frankfurter Eintracht beim FC Augsburg erst für Sonntag (17.30 Uhr) angesetzt ist. So bleibt ein Tag mehr, um Jesus Vallejo wieder an die Mannschaft heranzuführen. Der 19 Jahre junge Abwehrspieler hat nun schon zwei Tage wegen einer starken Erkältung pausieren müssen. Erst an diesem Freitag soll er wieder langsam ins Training mit den Kollegen einsteigen. Klappt das, wird er auch am Sonntag spielen können. Sicher wieder dabei ist sein spanischer Landsmann Omar Mascarell, der eine Gelbsperre abgesessen hat. „Auf der Tribüne habe ich letzte Woche erst mitgelitten und dann den Sieg gegen Dortmund genossen“, sagt Mascarell und ist schon heiß auf Augsburg: „Jetzt brenne ich darauf, der Mannschaft wieder auf dem Platz helfen zu können.“

Der 23-jährige Mittelfeldspieler war der erste Frankfurter, der in dieser Saison nach fünf gelben Karten schon am zwölften Spieltag erstmals zuschauen musste. Marco Fabián ist der zweite, der nun einmal pausieren muss. Ein, zweimal habe er auch bei seinen früheren Stationen in England und Spanien wegen der Verwarnungen pausieren müssen. „Aber so früh in der Saison, das ist mir zum ersten Mal passiert“, sagt er und hofft, „dass jetzt mal eine Phase ohne Karten kommt.“ Es liege in der Natur seiner Position, als „Sechser“ vor der Abwehr, dass er ab und zu mal auch taktische Fouls begehen müsse. „Wenn ich der Mannschaft damit helfe, ist das okay“, glaubt er.

Gesellschaft vom Cousin

Mascarell, für eine Million Euro gekauft von Real Madrid, gekommen von Sporting Gijon, wohin er von den „Königlichen“ ausgeliehen war, hat sich in Frankfurt auf Anhieb einen Stammplatz erarbeitet. Die Umstellung auf das neue Land und die neue Liga sei ihm „leichter gefallen“ als er es vorher erwartet hatte. Dies liege in erster Linie daran, dass er sich „rundum wohl fühlt“, sowohl in der Stadt Frankfurt, als auch innerhalb des Clubs und der Mannschaft. „Ich fühle mich hier wie zu Hause“, sagt er. Manchmal wird er in der Stadt inzwischen auch erkannt, was er als durchaus angenehm empfindet. „Die Menschen gehen sehr respektvoll mit der Privatsphäre von Fußballspielern um“, meint er. Dies sei ein Unterschied zu Spanien. Das Gefühl, daheim zu sein, wird verstärkt durch die Anwesenheit seines Cousins, der ihm im Alltag Gesellschaft leistet. Mit einigen Kollegen bemüht sich Mascarell auch in Kursen darum, die deutsche Sprache zu lernen und damit die Integration noch weiter voranzutreiben.

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Sportlich ist dieses längst gelungen. „Es ist einfach schön, dass unsere Arbeit anerkannt wird und man auf uns baut“, spricht er auch für seinen Kollegen Vallejo, „deshalb sind wir hierher gekommen.“ An einen vorzeitigen Abschied verschwendet er keinen Gedanken, auch wenn Real Madrid eine Rückkaufoption vereinbart hat. „Ich weiß, dass es diese Option gibt, aber ich weiß nicht, wann sie greifen könnte“, sagt er, „aber damit befasse ich mich überhaupt nicht.“

Hoffen auf das erste Tor

Sein Vertrag bei der Eintracht läuft drei Jahre. Mehr Gedanken macht er sich darüber, wann ihm denn sein erstes Tor gelingen wird. Bislang hat er nur beim Elfmeterschießen im Pokal gegen Ingolstadt getroffen. „So schnell wie möglich“ möchte er nun seinen ersten Treffer in der Bundesliga erzielen, „warum nicht gleich am Sonntag in Augsburg“. Die Bundesliga hat es ihm angetan. Auch in Spanien und England, dort hat er für Derby County gespielt, ist er schon in großen Stadien bei guter Stimmung seinem Beruf nachgegangen. „Aber was hier abgeht, habe ich so noch nie erlebt“, staunt er, „das ist einzigartig, treibt mich an und motiviert mich.“ Er freue sich auf jedes einzelne Spiel, dementsprechend auch auf die Partie in Augsburg.

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Seit Mittwoch bereiten sich die Frankfurter ganz gezielt auf diese Partie vor. Längst sind die Spieler durch Video-Zusammenschnitte auf den Gegner eingestellt, wissen, was sie erwartet. „Wir müssen ohne Angst auftreten und unser Spiel durchsetzen“, hofft Mascarell, „dann können wir sicher etwas mitnehmen.“ Zu seinem Glück muss er nicht mehr von den Rängen zuschauen, sondern darf auf dem Rasen selbst mithelfen. Und Kollege Vallejo hoffentlich auch.

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