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Plötzlich wird Sebastian Rode zum Sorgenkind

Die Übungseinheit am Mittwoch war gerade eine halbe Stunde alt, da verließ Sebastian Rode den Platz. Der Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht wollte nur schnell in die warme Kabine.
Sebastian Rode Sebastian Rode
Frankfurt. 

Die Übungseinheit am Mittwoch war gerade eine halbe Stunde alt, da verließ Sebastian Rode den Platz. Der Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht wollte nur schnell in die warme Kabine. Der nächste verletzte Stammspieler? "Nicht so schlimm", sagte Trainer Armin Veh, "er hat einen Schlag abgekriegt." Genauer: In Stuttgart ein Tritt gegen den Fuß. Rode hat sich wohl eine Prellung zugezogen. Wie schwer sie ist, wollte niemand sagen. "Aber er kann spielen", glaubt der Trainer.

Ganz sicher ist das nicht. Benjamin Köhler durfte beim Trainingsspiel den Platz von Rode einnehmen. Trotzdem sieht es danach aus, dass die Eintracht beim Heimspiel am Freitag gegen Fürth mit der kompletten Schaltzentrale aufläuft. Denn Kapitän Pirmin Schwegler konnte nach seinen Adduktorenproblemen gestern das komplette Programm mitmachen. "Es sieht gut aus", sagte der Schweizer nach dem Training.

Sicher fehlen wird nur Carlos Zambrano (Zehenbruch), der von Vadim Demidov ersetzt wird. Wie lange der peruanische Innenverteidiger ausfällt, ist noch unklar, wohl vier bis sechs Wochen. Derzeit trägt er einen Spezialschuh, einen "Vorfuß-Entlastungsschuh", der verhindert, dass auf den gebrochenen Zeh Belastungen einwirken. Zambrano soll ziemlich schnell mit speziellem Training beginnen, beispielsweise mit Aquajogging oder Radfahren, damit der konditionelle Rückstand nicht zu groß wirkt. "Mal sehen, wie schnell der Schmerz nachlässt", sagt Mannschaftsarzt Christoph Seeger, "danach richtet sich die Ausfallzeit." Womöglich könnte es schneller als zunächst befürchtet wieder klappen. Gegen Fürth und eine Woche darauf in München wird er aber auf jeden Fall fehlen.

Die Frankfurter stellen sich auf ein ganz schweres Spiel gegen den Tabellenletzten ein. Zwar haben sich die Wege der beiden Klubs nach dem Aufstieg in der Tabelle getrennt, für die Hessen führte der Weg nach oben, für die Franken nach unten, dennoch ist der Respekt groß. "In beiden Spielen der letzten Saison waren uns die Fürther überlegen", erinnert sich Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Wie sich so vieles in kurzer Zeit geändert hat, zeigt sich vor allem beim Personal. Vom Hinspiel der letzten Saison in Fürth, dem glücklichen 3:2-Sieg der Eintracht nach 0:2-Rückstand am 15. Juli 2011, stehen nur noch vier Spieler in der Frankfurter Anfangself: Verteidiger Sebastian Jung und die Mittelfeldspieler Alexander Meier, Pirmin Schwegler und Sebastian Rode. Mit dabei waren damals noch Jimmy Hoffer und Karim Matmour, der das Siegtor erzielte, die aber diesmal zunächst auf der Bank sitzen werden. pes

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