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Eintracht Frankfurt: Pokalsieger Frankfurt wähnt sich auf gutem Weg

Frankfurt stoppt innerhalb von vier Tagen erst Marseille und dann Leipzig. Der Aufwärtstrend ist nach dem Fehlstart deutlich bemerkbar. Viele Hoffnungen ruhen auf dem dynamischen Rückkehrer Rebic.
Der Frankfurter Gelson Fernandes (l) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit Filip Kostic. Foto: Thomas Frey (dpa) Der Frankfurter Gelson Fernandes (l) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit Filip Kostic.
Frankfurt. 

Für Adi Hütter wird es von Heimspiel zu Heimspiel angenehmer. Gleich zum Start musste der Österreicher bei Eintracht Frankfurt ein unangenehmes und überdeutliches 0:5 im Supercup gegen den FC Bayern erklären. Im zweiten Spiel war es gegen Werder Bremen schon ein knappes 1:2 in allerletzter Minute, diesmal war Hütter nach dem hitzigen und harterkämpften Punkt beim 1:1 des deutschen Pokalsiegers gegen RB Leipzig erstmals richtig zufrieden.

«Obwohl uns der Sieg in Marseille unter der Woche viel Kraft gekostet hat, hat man davon kaum etwas gemerkt. Daran sieht man, dass die Mannschaft richtig gut arbeitet und in einem guten Zustand ist», betonte der Coach. Für den Nachfolger von Niko Kovac setzt sich das anfangs schwierige Personalpuzzle immer mehr zusammen: Kevin Trapp dient dem Team als Rückhalt, Neuzugang Filip Kostic ist auf dem Weg zum Stammspieler und Leistungsträger und auch Vize-Weltmeister Ante Rebic deutete bei seinem dynamischen Comeback am Sonntag gleich alte Stärke an.

«Kompliment an uns. Wir wollten unbedingt gewinnen, das haben wir gezeigt», sagte Danny da Costa, der rechts genauso wirbelte wie sein Teamkollege Kostic auf der linken Seite. Die Woche nach der Niederlage in Dortmund wurde für die SGE auch zu einer Art europäischer Reifeprüfung: Mit Marseille und Leipzig warteten zwei  Gegner, die im Vorjahr bis ins Europa-League-Viertelfinale kamen. «Wir haben viel Aufwand betrieben. Die Mannschaft ist in einem sehr ordentlichem Zustand», befand Hütter. Den Schwung vom überraschenden 2:1-Sieg bei Vorjahresfinalist Marseille konnten die Hessen definitiv mit in den Liga-Alltag nehmen.

Den so wichtigen Treffer erzielte diesmal aber nicht Stoßspitze  Sebastian Haller oder WM-Held Rebic, sondern der oft unscheinbare  Gelson Fernandes. «Er ist ein Spieler, wie ein Trainer ihn sich wünscht. Er gibt immer alles, ist immer für seine Mitspieler da, selbst wenn er mal nicht zum Einsatz kommt. Ich bin froh, dass er sich heute belohnt hat», sagte Hütter. 

Der Schweizer selbst relativierte: «Besser kein Tor von mir und drei Punkte.» Für Zufriedenheit sieht Fernandes noch längst keinen Platz bei der Eintracht. «Wir brauchen Punkte, das ist klar», forderte er.

Der zu Unrecht aberkannte zweite Treffer durch Kostic beschäftigte die Eintracht auch nach dem Abpfiff. «Das ist ärgerlich», befand Hütter. Sport-Vorstand Fredi Bobic störte vor allem das frühe Eingreifen des Assistenten trotz enger Situation. «Der Linienrichter macht es sich da schwer. Wenn du vorher abpfeifst, vor der Vollendung der Aktion, hast du ein Problem», sagte Bobic.

(dpa)

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