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Eintracht Frankfurt: Rassistische Beleidigungen: Kevin-Prince Boateng steht Nationalspieler bei

Kevin-Prince Boateng hat sich mit dem französischen Nationalspieler Blaise Matuidi von Juventus Turin solidarisiert, der am Wochenende von gegnerischen Fans rassistisch beleidigt worden war.
Kevin-Prince Boateng gestikuliert auf dem Spielfeld. Foto: Arne Dedert/Archiv Kevin-Prince Boateng gestikuliert auf dem Spielfeld.
Frankfurt. 

Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng hat sich mit dem französischen Nationalspieler Blaise Matuidi von Juventus Turin solidarisiert, der am Wochenende während des Auswärtsspiels bei Cagliari Calcio in der italienischen Liga wiederholt von gegnerischen Fans rassistisch beleidigt worden war. „Genug ist genug!!!”, schrieb Boateng bei Twitter. „Ich stehe an deiner Seite, Blaise Matuidi, wir müssen stark bleiben und Rassismus JETZT bekämpfen!!!”

Der Spieler von Eintracht Frankfurt tritt seit Jahren gegen Rassismus in den Stadien und in der Gesellschaft ein. 2013 hielt der 30-Jährige am internationalen Tag gegen Rassismus eine Rede vor den Vereinten Nationen. Die UNO hatte ihn dazu eingeladen, weil Boateng zuvor noch als Spieler des AC Mailand nach rassistischen Rufen gegnerischer Fans den Platz verlassen hatte. Erst im Dezember war der Sohn eines ghanaischen Vaters und einer deutschen Mutter für sein Engagement mit einem Sonderpreis des Radiosenders „1LIVE” ausgezeichnet worden.

Matuidi hatte am Sonntag auf seiner Facebook-Seite öffentlich gemacht, dass er während des Spiels in Cagliari von Zuschauern rassistisch beleidigt worden war. Die gleiche Erfahrung musste der 30 Jahre alte Franzose bereits am 30. Dezember während des Spiels bei Hellas Verona machen. Hellas wurde vom italienischen Verband zu einer Geldstrafe von 20 000 Euro verurteilt. US Cagliari entschuldigte sich bei Matuidi via Twitter für das Verhalten der eigenen Fans.

(dpa)

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