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Eintracht Frankfurt: Reiner Geyer: Freude über die Rückkehr mit Veh zur Eintracht

Von Armin Veh und Reiner Geyer kennen sich schon eine ganze Weile, ihre „Trainerehe“ aber besteht erst seit fünf Jahren. Dass sie nun wieder in Frankfurt arbeiten, freut Geyer, für den sein Chef längst ein Freund geworden ist.
ÄLtere Zeiten: Geyer und Veh 2001 in Reutlingen. Bilder > ÄLtere Zeiten: Geyer und Veh 2001 in Reutlingen.

Armin Veh und Reiner Geyer kennen sich schon länger. Rund um die Jahrtausendwende haben sie schon mal beim SSV Reutlingen zusammengearbeitet. Die richtige „Trainerehe“ aber gibt es seit fünf Jahren. Damals hat Veh Geyer als Partner mit zum Hamburger SV genommen, seitdem sind sie ein „Pärchen“ auf der Bank. In Hamburg, in Frankfurt, in Stuttgart und nun wieder in Frankfurt. Man gehe und stehe „Seite an Seite“, sagt Geyer, der seinen Chef längst auch als Freund bezeichnet. „Wenn Armin was Neues beginnt, kommen wir zu zweit“, schmunzelt er.

Die Rückkehr zur Eintracht in diesem Sommer war dabei ganz im Sinne des 51 Jahre alten Geyer. Dabei habe es nicht ein Telefongespräch mit der überraschenden Anfrage gegeben. „Es war eine längere Entwicklung“, sagt Geyer, „wir haben immer mal wieder drüber geredet.“ Die Eintracht ist auch für ihn nicht einfach nur ein neuer Job. Es ist mehr, viel mehr. „Ich habe gute Erinnerungen an diesen Verein, an das Umfeld, an die Menschen, die mit diesem Club zu tun haben“, sagt er, „hier haben sich Freundschaften entwickelt.“ Das ganze Klima stimme, privat wie beruflich. „Das ist, als komme man aus dem Urlaub zurück nach Hause“, findet Reiner Geyer einen treffenden Vergleich. Die Eintracht sei für ihn und Armin Veh „kein Neubeginn, sondern ein Weitermachen.“

Klar geregelt

Co-Trainer passt als Bezeichnung gar nicht so richtig auf Geyer. Assistent schon eher. Denn Geyer assistiert Veh, er arbeitet ihm zu, er arbeitet mit ihm zusammen. Ganz viele Trainingsinhalte liegen in der Verantwortung des „zweiten Mannes“. Auf der Bank während der Bundesligaspiele sind die Kompetenzen klar geregelt. Es gebe sicher „kurze Dialoge“, sagt Geyer, „aber keine langen Gespräche.“ Es mache keinen Sinn, in der Hektik des Spiels „lange zu diskutieren und rumzuquatschen“, dazu seien sie beide auch viel zu sehr mit dem Geschehen auf dem Rasen beschäftigt. Als Assistent müsse er sich „manchmal zurücknehmen“, gibt er zu, „ich darf da nicht zu emotional sein.“ Was immer klar ist: „Armin ist der Chef.“ Ob er seinen Chef manchmal beruhigen muss? Das komme nur selten vor, sagt Geyer, in erster Linie sei dafür der vierte Offizielle verantwortlich. Nur mit Beginn der Halbzeitpause würden die Gespräche zwischen Chef und Assistent intensiviert. Seit einiger Zeit stößt auch Videoanalyst Marcel Daum kurz dazu, der von der Tribüne aus einen anderen Blick auf die Dinge hat und seine Eindrücke mit einbringt.

Ein Ansprechpartner

Reiner Geyer ist nicht nur erster Zuarbeiter des Cheftrainers, er ist auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Spieler. „Das ist wie in jeder Firma: Bevor einer zum Chef geht, wendet er sich erst mal an einen anderen“, sagt er. Die Aufgaben von Bundesligatrainern seien inzwischen so vielfältig und zeitaufwendig, „dass der Assistent auch viel eher greifbar ist“. Er habe durchaus das Gefühl, dass die Kommunikation bei der Eintracht in vernünftigen Bahnen laufe. Was auch an ihm selbst liegen dürfte. Denn Reiner Geyer ist ein immer freundlicher Mensch, unaufgeregt, einer, der auch zuhören kann.

Seine Wurzeln hat er in Franken, gespielt hat er für den FC Schweinfurt 05, den 1. FC Saarbrücken und den 1. FC Nürnberg. Und auch seine ersten Trainerstationen lagen in Franken. In Vestenbergsgreuth hat er gearbeitet, bei der Spielvereinigung Fürth in der A-Jugend und der U 23, bei den Würzburger Kickers, als Chef auch bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Das war in der Saison 2009/2010.

Dann hat Armin Veh gerufen und Reiner Geyer ist mit ihm nach Hamburg zum HSV gegangen. Die Frage, ob er noch einmal selbst als Chef arbeiten wolle, stelle er sich nicht, versichert er. „Ich bin dankbar, dass es so ist, wie es ist“, sagt er, schließlich übe er einen „Traumberuf“ aus. In seiner Überzeugung wäre es nicht richtig, „ständig daran zu denken, was man nicht hat.“

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