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Eintracht Frankfurt: Schneller als Bolt, trickreicher als Copperfield

Der Gegner-Check: Warum Dortmunds Superstar Aubameyang kaum zu fassen ist und die Eintracht trotzdem gewinnt.
Pierre-Emerick Aubameyang Foto: imago sportfotodienst Pierre-Emerick Aubameyang

Die Stimmung beim Gegner: Könnte schlechter sein. Erst wurden die Bayern geschlagen, anschließend Legia Warschau aus dem Stadion geschossen, in einer Partie, die zeitweise eher an Tontaubenschießen erinnerte denn an ein Fußballspiel. Neben all der Topspiel-Siege und europäischer Fußballfeste mangelt es Borussia Dortmund aber auch nicht an kleineren Nebenschauplätzen: Boss Aki Watzke führt seit Wochen einen Kleinkrieg gegen die tabellenführende Energydrink-Filiale aus Leipzig, Mario Götze muss sich einer täglichen medialen Bewertung unterziehen, warum er nicht mehr so gut ist wie sein 20-jähriges Ich. Außerdem sorgte Pierre-Emerick Aubameyang gerade für Irritationen, als er vor einem Champions-League-Spiel unerlaubterweise nach Mailand flog, um dort Party zu machen. Aber gut, so etwas nennt man wohl Luxusprobleme.

Der Star: Götze, Schürrle, Reus: Stars hat das Team fast mehr als eine handelsübliche USA-Flagge. Will man dennoch einen hervorheben, führt kein Weg an Aubameyang vorbei. Denn wenn der Gabuner nicht gerade auf die Tribüne verbannt extravagante Hut- oder Pelzmoden zur Schau trägt, ist er einer der Topstürmer Europas. Aubameyang ist schneller als Usain Bolt, trickreicher als David Copperfield, treffsicherer als Clint Eastwood. Kein Wunder also, dass Real Madrid Aubameyang längst auf dem Zettel haben soll.

Christian Pulisic (Dortmund) und Timothy Chandler (Frankfurt) im Zweikampf , Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund, 1. FBL, 33. Spieltag, Saison 2015/2016, letztes Heimspiel der Saison, Abstiegskampf Frankfurt am Main Copyright: Roskaritzx/Eibner-Pressefoto EP_rrz

Christian Pulisic Dortmund and Timothy Chandler Frankfurt in duel Eintracht Frankfurt Borussia Dortmund 1 FBL 33 Matchday Season 2015 2016 last Home game the Season Descent struggle Frankfurt at Main Copyright Roskaritzx Eibner Press Photo EP_RRZ
Eintracht Frankfurt Spitzenspiel gegen Dortmund: Punktuell auf Augenhöhe

Dass die Eintracht genau so viele Punkte wie Dortmund hat, ist eine große Überraschung. Der Gegner ist für Trainer Kovac trotzdem ein ganz anderes Kaliber.

clearing

Die Formkurve: Die diesjährige Borussia erinnert an Forrest Gumps Kinospruch: „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man kriegt.“ Einem mitreißenden Sieg gegen Lissabon folgt ein glückliches 3:3 bei den Kellerkindern aus Ingolstadt, einem erkämpften Unentschieden gegen Real Madrid eine Niederlage gegen Leverkusen. Irgendwie sympathisch, schließlich kennt man dieses Verhalten noch aus besten Diva-Tagen der Eintracht.

Wäre dieses Team ein Prominenter, dann wäre es: Die New Kids on the Block. Schließlich könnte man mit all den Jungstars, die der BVB vor der Saison geholt hat, mindestens eine, wenn nicht zwei Boy-Bands aufmachen.

Das schönste Fan-Lied: Schwierig. Von „11 kleine Bayernlein“ über „Am Tag, als der FC Schalke starb“ bis hin zu „Schwatzgelb wie die Biene Maja“ versprechen so einige Lieder zumindest solides Schunkelpotential. Das beste von allen dürfte wohl „You’ll never walk alone“ sein, auch wenn der Gänsehautfaktor dadurch geschmälert wird, dass der Song schamlos vom FC Liverpool geklaut wurde.

Bilderstrecke Eintracht vs. Dortmund: Der Faktencheck zum Spiel
Nach dem Last-Minute Erfolg in der vergangenen Woche gegen Werder Bremen, ist nun Dortmund zu Gast. Beide Mannschaften haben derzeit 21 Punkte auf dem Konto, sowohl die Eintracht, als auch Dortmund sind derzeit gut drauf. Es verspricht also eine spannende Partie zu werden. Wir haben alle wichtigen Fakten zum Spiel zusammengefasst.<b>Wie sieht die Eintracht-Bilanz gegen Dortmund aus?</b>
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Die Mannschaften treffen am Samstag zum 87. Mal in der Bundesliga aufeinander. Doch die ewige Bilanz verspricht nichts Gutes, denn......von den vergangenen 86 Spielen konnte die Eintracht nur 29 gewinnen, 41 gingen verloren, 16 Mal endete die Partie unentschieden...

Warum die Eintracht gewinnt: Einem teuflischen Plan folgend haben die Verantwortlichen kurzfristig eine Edel-Disco in Mailand angemietet und Aubameyang zu einer Party eingeladen, der daraufhin beim Spiel fehlt. Der Rest der BVB-Offensive hat sich beim 8:4 gegen Warschau leergeschossen, ein paar kümmerliche Angriffe enden allesamt bei Makoto Hasebe, dessen neue, alte Position des Liberos zu unmodern ist, als dass Laptoptrainer Thomas Tuchel sie kennen und sein Team darauf einstellen könnte. In der 90. Minute ist es Enis Bunjaki, der in seinem ersten Bundesligaspiel sein erstes Tor mit einem schönen Schlenzer erzielt, nachdem er sich unter der Woche von Kumpel Aymen Barkok hat erklären lassen, wie das geht. 1:0 für die SGE.

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