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Eintracht Frankfurt: Sebastién Haller ist der erste Neuzugang bei der Eintracht

Von Derweil kehren Alexander Meier und Jesus Vallejo nach ihren Verletzungen ins Training zurück. Reicht es für das Pokalfinale?
Spielt seit zwei Jahren für den FC Utrecht: Sebastién Haller, künftiger Stürmer der Eintracht. Foto: "Maurice van Steen" (imago sportfotodienst) Spielt seit zwei Jahren für den FC Utrecht: Sebastién Haller, künftiger Stürmer der Eintracht.
Frankfurt. 

Am vergangenen Mittwoch schrieb diese Zeitung in einer Überschrift: „Wann holt Fredi Bobic den ersten Franzosen?“ Gestern war es soweit. Eintracht Frankfurt gab bekannt, den französischen U 21-Nationalspieler (20 Spiele/13 Tore) Sébastien Haller verpflichtet zu haben. „Wir wollten uns in der Offensive verstärken und die Qualität weiter erhöhen,“ begründete Sportvorstand Bobic den Transfer in einer Pressemitteilung. „Mit Sébastian haben wir unseren absoluten Wunschspieler bekommen, den wir über die gesamte Saison beobachtet haben. Wir sind sicher, dass er sich exzellent in die Mannschaft einfügen und uns große Freude bereiten wird.“ Der 1,90 Meter große Stürmer unterschrieb in Frankfurt einen Vertrag bis 30. Juni 2021 und stößt Ende Juni zum Trainingsauftakt der neuen Saison zur Mannschaft. Über die Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht.

Bilderstrecke Sebastién Haller: Französischer Vollblutstürmer verstärkt die Eintracht
Mit ihm dürfte Eintracht Frankfurt einen guten Fang gemacht haben: In der nächsten Saison wird Sebastién Haller die Hessen verstärken. Wir stellen den torgefährlichen Franzosen in unserer Bilderstrecke vor.Der 1,90 Meter große Stürmer unterschrieb in Frankfurt einen Vertrag bis 30. Juni 2021 und stößt......Ende Juni zum Trainingsauftakt der neuen Saison zur Mannschaft. Der Rechsfüßer...

Der 22-jährige Haller spielt seit 2015 in den Niederlanden für den FC Utrecht. In der laufenden Saison erzielte der Rechtsfuß in 32 Ligaspielen bislang 13 Treffer und leistete sechs Torvorlagen. Haller, der alle Junioren-Auswahlmannschaften Frankreichs durchlief, besitzt neben der französischen auch die Staatsbürgerschaft der Elfenbeinküste. In der Saison 2015/2016 markierte der groß gewachsene Stürmer 24 Treffer in 42 Spielen. „Für mich war der nächste Schritt in meiner Karriere wichtig – in Frankfurt kann ich mich weiterentwickeln und von den erfahrenen Spielern lernen“, sagt Haller.

Seine neue Mannschaft in Frankfurt hatte gestern trainingsfrei. Beim Internisten standen erste sportärtzliche Untersuchungen mit Blick auf die neue Spielzeit an. Niemand weiß so richtig bei der Eintracht und im Umfeld, wie mit dem letzten Bundesligaspiel gegen RB Leipzig am Samstag umgegangen werden soll. Das Pokal-Finale in Berlin bleibt das alles überstrahlende Thema. Und deshalb sind auch alle Maßnahmen in Wahrheit längst auf das Duell mit Borussia Dortmund ausgerichtet. Und da gibt es ausnahmsweise mal gute Nachrichten aus dem Frankfurter Lager. Die Personalsituation könnte sich wieder verbessern. Marc Stendera steht wieder im Training, vor allem aber gibt es Hoffnungen auf die rechtzeitige Rückkehr von Abwehrspieler Jesus Vallejo und Stürmer Alexander Meier.

Meier wird heute wieder auf dem Platz stehen, zunächst wohl erst einmal mit Reha-Trainer Martin Spohrer, nachdem er in den letzten Tagen im Rahmen seines Aufbautrainings im Neu-Isenburger Sportpark die Arbeit mit dem Ball intensiviert hatte. „Mir geht es deutlich besser“, sagte Meier gestern dieser Zeitung, „am Dienstag oder Mittwoch will ich wieder mit der Mannschaft mitmachen.“ Das könnte dann reichen für ein paar Einsatzminuten am Samstag gegen Leipzig und dann zumindest einen Kaderplatz fürs Pokalendspiel.

Zuletzt hatte der Kapitän der Eintracht am 18. März im Heimspiel gegen den Hamburger SV für ein paar Minuten gespielt. In der Woche danach hatte er sich beim Training am Fuß verletzt. Diagnostiziert wurde eine Entzündung im Fersenbereich. Eine ebenso schmerzhafte wie langwierige Verletzung. Fast genau auf den Tag zwei Monate später wird Meier nun zurückkehren. Körperlich wird er halbwegs fit sein, denn Meier hat in der Reha fleißig trainiert und kaum an Kondition verloren. Freilich gibt es zwischen Reha-Training und Fußballtraining große Unterschiede. Es bleibt also abzuwarten, wie schnell er den Anschluss finden wird. Die Fans verbinden jedenfalls große Hoffnungen mit seiner Rückkehr. In der Tristesse der letzten Wochen könnte das Comeback des von den Anhängern als „Fußball-Gott“ verehrten Angreifers einen großen Schub bedeuten.

Und Meier wird nicht alleine sein bei seinem Comebackversuch. Auch der so schmerzlich vermisste Jesus Vallejo soll noch einmal am Endspiel schnuppern. Der Spanier hatte zuletzt am 15. April beim Auswärtsspiel in Dortmund 90 Minuten gespielt, sich zwei Tage darauf beim Training eine „Verletzung im Muskelsehnenübergang im linken Oberschenkel“, so die offizielle Mitteilung, zugezogen. Danach war Vallejo zur Reha nach Madrid gereist. Von Real hat die Eintracht den Abwehrspieler bis zum Saisonende ausgeliehen, bei Real steht er ab 1. Juli wieder unter Vertrag.

Im Grunde hatten alle Vallejo schon abgeschrieben, doch nun gibt es Hoffnung. Am Sonntagabend ist er aus Madrid nach Frankfurt zurückgekehrt, am Montag wurde er noch einmal intensiv untersucht, am heutigen Dienstag soll er mit Reha-Trainer Martin Spohrer erstmals wieder auf den Platz gehen. Und wenn alles gut läuft, soll Vallejo genau wie Meier am Mittwoch wieder mit der Mannschaft arbeiten.

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