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Eintracht Frankurt: Sechs Millionen Euro für Haller - Und es wird noch teurer

Von Der Franzose ist der teuerste Transfer in der Eintracht-Geschichte. Müssen Ante Rebic und Lukas Hradecky jetzt gehen?
Er gibt wieder Autogramme: Hoffnungsträger Alexander Meier. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Er gibt wieder Autogramme: Hoffnungsträger Alexander Meier.
Frankfurt. 

Der erste Neue ist da und die Überraschung ist groß. Nicht, dass die Frankfurter Eintracht Sébastien Haller vom FC Utrecht geholt hat, ist erstaunlich, schließlich gehört der junge Mann (22) zu den hoffnungsvollsten französischen Nachwuchsfußballern. Sondern, dass die Frankfurter ihn sich leisten können.

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Offiziell wurde über die Ablösesumme Stillschweigen vereinbart. Doch die französische Sportzeitung „L’Equipe“ schreibt von sechs Millionen Euro, die die Eintracht gezahlt haben soll. Selbst wenn das nicht im Detail stimmt, das Online-Portal „transfermarkt.de“ beziffert den Marktwert des Spielers sogar auf acht Millionen Euro, bleibt die Tatsache, dass Haller der bislang teuerste Transfer in der langen Geschichte der Eintracht ist. Bislang war der Brasilianer Caio mit 3,8 Millionen Euro der Rekordhalter. Wie viel Geld nach diesem Transfer noch für weitere Verstärkungen zur Verfügung steht, ist offen, hängt auch damit zusammen, ob die Eintracht sich über den Pokal doch noch für Europa qualifizieren kann.

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Trainer Niko Kovac jedenfalls ist einerseits froh, dass Haller in Zukunft für die Eintracht spielen wird („Er ist ein kompletter Spieler, der uns weiterhelfen wird“), weist andererseits darauf hin, dass in allen anderen Mannschaftsteilen ebenfalls Handlungsbedarf herrscht. Vor allem, weil Kovac zumindest zu Beginn der neuen Saison nicht mit Stammkräften wie Makoto Hasebe und Omar Mascarell rechnet. „Makoto ist 33 Jahre alt, da muss man abwarten, wie das ausgeht“, sagt der Eintracht-Trainer. Hasebe wurde wegen eines Knorpelschadens am Knie operiert. Und bei Mascarell droht eine Achillessehnenoperation, die ebenfalls eine monatelange Pause nach sich ziehen würde. Damit ist klar: Die Frankfurter brauchen mindestens zwei weitere neue Innenverteidiger und zwei defensive Mittelfeldspieler.

Die Eintracht wird also noch viel mehr Geld in die Hand nehmen müssen, will sie dem Trainer eine stärkere Mannschaft als in dieser Saison zur Verfügung stellen. Möglich, dass deshalb die Option bei Ante Rebic nicht gezogen wird, denn es würde rund drei Millionen Euro kosten, den bislang nur ausgeliehenen Kroaten vom AC Florenz zu verpflichten. Möglich auch, dass die Eintracht auf einen Weggang von Lukas Hradecky hofft, denn nur mit dem Torwart könnte aus dem eigenen Kader heraus Geld verdient werden. Freilich, Hradecky sitzt am längeren Hebel, hat er doch noch einen bis zum Sommer 2018 laufenden Vertrag. Zu bedenken ist auch, das Hradecky längst zu den Publikumslieblingen gehört und als eines der wenigen „Gesichter“ der Eintracht gelten kann.

Es ist also viel in Bewegung im Kader in diesen Tagen vor dem letzten Bundesligaspiel am Samstag gegen RB Leipzig und dem Pokalfinale gegen Borussia Dortmund eine Woche darauf. Bewegung gibt es inzwischen auch wieder auf dem Trainingsplatz. Am Dienstag sind Alexander Meier und Jesus Vallejo wie geplant nach langen Verletzungspausen zurückgekehrt. Hinter blickdichten Planen trainierten diese beiden und Marc Stendera mit Reha-Trainer Martin Spohrer, „geheimes“ Reha-Training sozusagen.

Trainer Kovac will Vallejo und Meier „sukzessive aufbauen mit Blick aufs Finale.“ Am heutigen Mittwoch sollen beide ins Mannschaftstraining zurückkehren. „Sollte es einigermaßen in Frage kommen, werden wir auch in Betracht ziehen, sie gegen Leipzig einzusetzen“, sagt Kovac, „aber ein Risiko werden wir nicht eingehen.“

Ganz in diesem Sinne wurden am Dienstag mit Taleb Tawatha (Sprunggelenk) und Branimir Hrgota (Oberschenkel) zwei andere Spieler geschont. Beide haben nur im Kraftraum trainiert. Auf dem Platz wieder dabei waren Slobodan Medojevic und Andersson Ordonez. Diese beiden freilich sollten für Einsätze in dieser Saison nicht mehr wirklich in Frage kommen. Die Ansage an die Mannschaft vor dem Leipzig-Spiel ist klar und deutlich. „Ich würde mir wünschen, dass wir gewinnen und noch mal zeigen, was wir in der Hinrunde gezeigt haben“, fordert der Trainer.

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