Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 19°C

Eintracht Frankfurt: Seferovic und Stendera: Zwei neue Kniefälle bei der Eintracht

Schreck beim Training: Haris Seferovic verletzt sich am rechten Knie, noch auf dem Platz wird er behandelt. Auch Marc Stendera hat wieder Probleme mit dem Knie und wird nun genauer untersucht.
Niko Kovac ist sichtlich erschrocken, während Haris Seferovic am Knie behandelt wird. Foto: Heiko Rhode Niko Kovac ist sichtlich erschrocken, während Haris Seferovic am Knie behandelt wird.
Frankfurt. 

Ein Tritt auf den Ball, ein Schrei und der Schreck war groß: Beim ersten Training der Woche hat sich Eintracht Frankfurts Stürmer Haris Seferovic am rechten Knie verletzt. Ohne Einwirkung eines Gegners hat sich der Schweizer Nationalspieler das Knie wohl verdreht. Die Betreuer waren sofort zur Stelle, noch auf dem Platz wurde er behandelt. Nach wenigen Minuten humpelte Seferovic mit einem dicken Verband ums Knie in die Kabine.

Eine genaue Diagnose über Art und Schwere der Verletzung gibt es noch nicht, vieles deutet jedoch auf eine Bänderdehnung hin. Und Seferovic ist nicht der einzige neue Ausfall, den die Frankfurter zu beklagen haben. Auch Marc Stendera hat ganz offenbar einen Rückfall erlitten. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler, der nach elf Monaten Pause nach einem Kreuzbandriss mit zwei Einsätzen gerade erst sein Comeback gefeiert hatte, muss schon wieder pausieren. „Er hat wieder Probleme mit dem Knie“, sagte Trainer Niko Kovac, „wir haben ihn jetzt zu genaueren Untersuchungen zu seinem Operateur geschickt.“ Professor Huber in Heidelberg wird also das Knie von Stendera noch einmal genau unter die Lupe nehmen.

Ob Seferovic oder Stendera am Samstag beim Auswärtsspiel in Mainz dabei sein können, ist also zumindest fraglich. Um den Kader halbwegs aufzufüllen, hatte das Frankfurter Trainerteam am Dienstag vier A-Jugendliche hinzugenommen. Gemeinsam mit den übrig gebliebenen Profis war überraschenderweise keine Schonung angesagt, sondern durchaus Intensität. Über zwei Stunden hat die Übungseinheit gedauert, es wurde fast ausschließlich mit dem Ball gearbeitet, viel gespielt, ein Turnier absolviert und Angriff- wie Abwehrübungen durchgeführt. „Die Einheit war lange, aber die Belastung war nicht so hoch“, sagte der Trainer, „wir werden das Pensum auch nicht herunterschrauben.“ Es sei wichtig, wieder Spannung aufzubauen.

Kovac wollte seinen Spielern bei diesem ersten Training der Woche wohl auch deutlich machen, dass er eine ähnliche Leistung wie zuletzt gegen Wolfsburg nicht tatenlos hinnehmen wird. Der 45 Jahre alte Trainer setzt gegen den Negativtrend harte Arbeit.

Und es war im einzigen öffentlichen Training eine klare Aufgabenteilung zu sehen. Danach will Kovac ganz offenbar das Experiment mit Timothy Chandler im Mittelfeld auch am Samstag in Mainz fortsetzen. „Wir suchen einen Sechser“, sagt er, „Timmy hat das defensiv außerordentlich gut gemacht.“ Außer Chandler wird er kaum noch einen finden im immer mehr dezimierten Aufgebot. Sollten Stendera und Seferovic nun tatsächlich auch noch ausfallen, wäre die personelle Lage dramatisch. Zudem gibt es mit Guillermo Varela auch eine Alternative für Chandlers angestammte Position als rechter Verteidiger.

(pes)
Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse