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Transfer fast perfekt: Seferovic vor dem Abflug zu Benfica Lissabon

Anders als die vier gestrichenen Profis flog Haris Seferovic mit ins Trainingslager. Jetzt könnte er es aber auch schon wieder verlassen. Ein Wechsel nach portugal steht im Raum.
Foto: imago sportfotodienst
Frankfurt. 

In den Flieger, der den Reisetross der Frankfurter Eintracht am Mittwochabend nach Abu Dhabi bringen sollte, ist Haris Seferovic gestiegen – wie 26 andere Spieler des Fußball-Bundesligisten. Gut möglich aber, dass der Schweizer Nationalstürmer das Trainingslager schon etwas früher wieder verlässt als der Rest und den Abflug in eine andere Richtung macht: Laut portugiesischen Medien soll sich Seferovic mit Benfica Lissabon über einen Wechsel geeinigt haben. Perfekt aber ist dieser Transfer, der der Eintracht zwei Millionen Euro in die Kassen spülen soll, noch nicht.

Szabolcs Huszti erhielt derweil nach seiner Erkältung von den Ärzten grünes Licht für die Reise. Beim letzten Training in der Heimat hatte er gestern ebenso gefehlt wie Danny Blum und Taleb Tawatha, die Laktattests nachholen mussten. Sie verpassten so eine knackige Einheit, die ohnehin fast zwei Stunden dauerte. Und dann ließen die Konditionstrainer Klaus Luisser und Martin Spohrer die Spieler noch eine Viertelstunde zu Sprints antreten. „Damit die Jungs schön müde sind und im Flieger schlafen können“, sagte Cheftrainer Niko Kovac mit einem Augenzwinkern.

Die vier für das Trainingslager aussortierten Profis Johannes Flum, Slobodan Medojevic, Enis Bunjaki und Joel Gerezgiher werden in der Zeit des Wintercamps bei der U19 unter Alexander Schur trainieren. Kovac betont, dass das Quartett vorerst nur für die Zeit in Abu Dhabi nicht dem Aufgebot angehört: „Wenn sie bis zu unserer Rückkehr keine neuen Vereine gefunden haben, werden sie wieder dazugehören.“ Es sei für diese Spieler besser, in Frankfurt mit der A-Jugend zu arbeiten. Kovac: „Und wenn sie einen Verein finden, können sie auch sofort wechseln.“ Die Fronten sind also geklärt bei der Eintracht. Gerade Flum, der sich nach einem Kniescheibenbruch wieder herangearbeitet hat, empfindet dies als eine „große Enttäuschung“. Sein Berater werde sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. „Es ist schade, wenn ich so gehen muss“, sagt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler.

(pes)
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