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Eintracht Frankfurt: So haben die Adlerträger mit ihren Nationalteams gespielt

Carlos Salcedo durfte sich am Wochenende über Spielpraxis in der Nationalmannschaft Mexikos freuen. Sein Team ist bereits für die WM 2018 qualifiziert. Mijat Gacinovic muss hingegen mit Serbien noch um das Ticket für die Reise nach Russland kämpfen.
Carlos Salcedo im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft. Archivfoto: Imago Foto: Marc Schueler (imago sportfotodienst) Carlos Salcedo im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft. Archivfoto: Imago

Mit breitem Grinsen stand Carlos Salcedo in der zweiten Reihe, endlich wieder in den Farben seines Heimatlandes. Zum ersten Mal seit seiner im Juni beim Confederations Cup erlittenen Schulterverleztung lief der Innenverteidiger der Frankfurter Eintracht am Samstag für die mexikanische Nationalmannschaft auf, stellte glücklich ein Mannschaftsfoto von sich und den Kollegen auf seine Instagram-Seite im Internet, nicht ohne darunter zu schreiben: „Gut gemacht, Freunde!“

Für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist Mexiko bereits qualifiziert. Das 3:1 gegen Trinidad und Tobago aber tat zumindest Salcedo gut, der in Frankfurt zuletzt außen vor war. In der WM-Qualifikation sammelte der 24-Jährige nun nach der fast dreimonatigen Verletzungspause besonders wichtige Spielpraxis über 90 Minuten.

Den letzten Schritt nach Russland hat sein Frankfurter Kollege hingegen Mijat Gacinovic noch nicht gemacht. Am Freitagabend unterlag er mit Serbien 2:3 in Österreich – wobei der entscheidende Treffer erst in der 89. Minute fiel, zwei Minuten nach seiner Auswechslung. Tor schütze für Österreich war dabei übrigens Louis Schaub, Sohn von Eintracht-Legende Fred Schaub. Während Schaub und Co. trotzdem keine Chance mehr auf die WM haben, hat Serbien mit 18 Punkten auch weiterhin die beste Ausgangsposition in der Gruppe D: Mit einem Erfolg zu Hause in Belgrad gegen die noch sieglosen Georgier können sie heute alles klar machen, während die Verfolger Wales (17) und Irland (16) aufeinander treffen.

Die Russland-Reise hat der Frankfurter Schlussmann Lukas Hradecky wiederum schon lange abgehakt – dafür sind seine Finnen nicht gut genug. Mit dem 1:1 n Kroatien indes brachten sie auf den letzten Metern der Qualifikation das Heimatland von Eintracht-Trainer Niko Kovac ins Zitttern: Der ehemalige Münchner Mario Mandzukic hatte Hradecky bezwungen (57.), Pyry Soiri aber kurz vor Schluss ausgeglichen. Der kroatische Verband trennte sich daraufhin überraschend von Nationaltrainer Ante Cacic, Zlatko Dalic übernimmt – und soll heute in Kiew dafür sorgen, dass im direkten Duell mit der Ukraine nicht auch noch der zweite Platz verloren geht.

Trainer Niko Kovac (rechts) hat viel Erklärungsbedarf zu stillen: Bei so vielen neuen Eintracht-Spielern können noch gar nicht alle Abläufe stimmen.
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Zwei Frankfurter Youngster sind derweil mit ihren Nachwuchsmannschaften unterwegs: Luka Jovic bleibt mit Serbiens U21 in der EM-Qualifikation auf Kurs, nach dem 2:0 in Mazedonien. Und mit Aymen Barkok in der Startelf hat die deutsche U20 ein Testspiel in den Niederlanden mit 1:0 gewonnen. mka

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