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Eintracht vor Umstrukturierung: Spekulationen um Hübners Zukunft

Ist das Wirken von Sportdirektor Bruno Hübner in absehbarer Zukunft Geschichte? Diese Vermutung legen Berichte über eine Neustrukturierung der Führungsetage nahe.
Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt.  Laut Berichten will sich Eintracht Frankfurt an der Vereinsspitze mit sportfachlicher Kompetenz verstärken. Der aktuelle Manager Bruno Hübner soll in den Planungen allerdings keine Rolle spielen, schreibt Sport Bild in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach gäbe es bei der Eintracht ernsthafte Überlegungen, einen reinen Sportchef zu installieren, der als dritte Führungskraft ins bisher zweiköpfige Präsidium (Heribert Bruchhagen, Axel Hellmann) aufrücken soll. Hübners Macht wäre nach der Neustrukturierung stark beschnitten - wenn er danach überhaupt in Frankfurt weiter machen würde.

Bilderstrecke Johannes Flum zurück im Mannschaftstraining
Johannes Flum ist zurück im Mannschaftstraining der Eintracht. Alle Fotos: Jan HuebnerFür das Spiel gegen die Bayern wird Flum aber noch keine Rolle spielen. Die Länderspielpause will er nutzen, um beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach wieder eine Alternative zu sein.Bastian Oczipka hatte sichtlich Spaß am Training.


Die ausbleibenden Erfolge und fehlende Entwicklung unter Hübner sollen angeblich der Grund für die Reformpläne sein. Hübner selbst verteidigte seine Arbeit erst vor zwei Wochen gegenüber der Zeitung Stuttgarter Nachrichten: „Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel ist es uns in Frankfurt nie gelungen, den zweiten Schritt zu machen“, sagte er. „Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht jedes Mal bei null anfangen.“

Hübner als Bobic-Nachfolger?

Hübner ließ in dem Gespräch auch die Vermutung aufkommen, eine Bobic-Nachfolge als Sportvorstand beim VfB Stuttgart nicht gänzlich auszuschließen. Schließlich hätten Armin Veh und er immer wieder betont, „dass wir eines Tages wieder zusammenarbeiten wollen“, so Hübner. Den VfB bezeichnete er als „Riesenverein“, der von seinen Möglichkeiten her weit vor der Eintracht liege. Für seinen nach Stuttgart abgewanderten Kompagnon hatte Bruno Hübner ebenfalls nur warme Worte übrig. „Armin Veh und ich haben fantastisch gut zusammengearbeitet, vertrauensvoll und auf einer Wellenlänge, sowohl fachlich als auch menschlich“.

Bei der Eintracht steht Hübner weiter in der Kritik. Die aktuellen Misserfolge werden zum Teil auch ihm angerechnet. Nach vier Pflichtspielpleiten ist Frankfurt auf Platz zwölf der Tabelle abgestürzt, inklusive Pokal-Aus. Zudem lässt der Blick auf die nächsten Gegner wenig Gutes verhoffen: Nach den Bayern müssen die Hessen gegen die Überflieger aus Gladbach und die Champions-League-Abräumer aus Dortmund ran.
 

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