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Ausgefüllte Urlaubstage: Sportdirektor Bruno Hübner spricht Klartext: Luka Jovic kommt, André Hahn nicht

Die Eintracht-Führung arbeitet intensiv am Kader der neuen Saison: Hradecky und Meier sollen bleiben, Regäsel und Zorba können gehen.
Sportvorstand Fredi Bobic (links) und Manager Bruno Hübner werden viel telefonieren, bis der neue Kader steht. Foto: Heiko Rhode Sportvorstand Fredi Bobic (links) und Manager Bruno Hübner werden viel telefonieren, bis der neue Kader steht.
Frankfurt. 

Noch acht Tage, dann ist auch bei der Frankfurter Eintracht der Urlaub beendet. Am Mittwoch nächster Woche treffen sich die Spieler des Fußball-Bundesligisten zum ersten Mal nach den Ferien wieder, für drei Tage stehen dann medizinische Untersuchungen an. Bislang haben die Frankfurter mit Torwart Jan Zimmermann (1860 München), Außenverteidiger Danny da Costa (Bayer Leverkusen), Innenverteidiger Carlos Salcedo (AC Florenz), Mittelfeldspieler Gelson Fernandes (Stade Rennes) und Stürmer Sebastien Haller (FC Utrecht) schon fünf neue Spieler verpflichtet.

Der Gladbacher und Ex-Offenbacher André Hahn (hinten) wird künftig nicht im Eintracht-Trikot jubeln. Bild-Zoom Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)
Der Gladbacher und Ex-Offenbacher André Hahn (hinten) wird künftig nicht im Eintracht-Trikot jubeln.

Noch im Laufe dieser Woche rechnet Manager Bruno Hübner mit weiteren Abschlüssen. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Peppi Schmitt äußerte sich der Sportdirektor, der gemeinsam mit Sportvorstand Fredi Bobic, Trainer Niko Kovac und Kaderplaner Ben Manga das neue Aufgebot zusammenstellt.

Wie geht es mit Lukas Hradecky weiter? Hübner geht davon aus, dass der Torwart beim Trainingsauftakt dabei sein wird. Nach wie vor gelte, dass die Eintracht den finnischen Nationalspieler behalten wolle. „Aber es gilt auch, dass wir mit unserem jetzigen Angebot am Limit sind“, sagt er. Die Eintracht hofft, dass Hradecky den Urlaub nutzt, um über seine Zukunft noch einmal nachzudenken und sich danach für die Eintracht respektive einer vorzeitigen Vertragsverlängerung entscheidet.

Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, zuletzt hatte Hradecky selbst eingeräumt, dass ihm keine anderen Angebote vorliegen.

Von seinen Beratern hat er sich im Übrigen getrennt, vertreten wird er aktuell ausschließlich von seinem Vater Vladimir. Die Handlungsmöglichkeiten der Eintracht sind eingeschränkt, denn Hradecky hat ja noch einen laufenden Vertrag bis 2018.

Nachdem mit Jan Zimmermann und Leon Bätge zwei weitere Keeper gebunden sind, würde es auch keinen Sinn machen, Hradecky mit der Tribüne zu drohen. Zumal jede neue Nummer 1 in Bezug auf Ablöse und Gehalt sicher nicht preiswerter wäre. Aus Hübners Sicht gäbe es bei einer solchen Sachlage „nur Verlierer“.

Kommt André Hahn?

Am ehemaligen Offenbacher, der bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht, hat die Eintracht Interesse bekundet. Doch inzwischen haben sich andere Vereine in den Poker eingeschaltet. Ein Wechsel zur Eintracht sei nun „nicht mehr realistisch“, sagt Hübner. Zumal auch die Ablöseforderungen der Gladbacher nicht mit den Möglichkeiten der Eintracht in Einklang zu bringen sind. „Wir haben noch die eine oder andere Alternative“, sagt der Frankfurter Manager. Nicht dazu gehört Stefan Aigner, der nach dem Abstieg von 1860 München ja ablösefrei zu haben wäre.

Doch die Frankfurter Verantwortlichen scheuen sich, weitere Rückholaktionen zu starten. Dieses Argument hatte nach internen Diskussionen schon den Ausschlag gegeben, Pirmin Schwegler nicht erneut zu verpflichten. Der ehemalige Eintracht-Kapitän geht nun von der TSG Hoffenheim zu Hannover 96.

Welche weiteren Neuzugänge sind zu erwarten?

Kurz vor dem Abschluss steht der Wechsel von Luka Jovic von Benfica Lissabon zur Eintracht. Es sind wohl nur noch Kleinigkeiten zu klären. Kein Thema sind dagegen der Däne Marcus Ingvartsen vom FC Nordsjaelland und der Bosnier Gojko Cimirot von PAOK Saloniki, die zuletzt einige Medien ins Spiel gebracht hatten. Ingvartsen war wohl in der engeren Auswahl der Frankfurter, die sich dann aber für den Franzosen Haller vom FC Utrecht entschieden haben.

Was passiert mit Alexander Meier?

Mit dem Kapitän haben die Sportchefs und der Trainer kurz vor dem Urlaub noch ein intensives Gespräch geführt. „Wir planen fest mit Alex, er hat noch ein Jahr Vertrag und einen Anschlussvertrag“, sagt Hübner. Beide Seiten wollen ihren Teil der Vereinbarungen einhalten.

„Wir wollen Alex nicht wegloben“, versicherte der Manager, er sei ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Im Gespräch sei es darum gegangen, dies deutlich zu machen. Man habe dem 34 Jahre alten Torjäger aber auch „ins Gewissen“ geredet, „dass er seine Rolle als Vorbild für die anderen Spieler annimmt.“

Welche Spieler sollen noch gehen?

Mit Furkan Zorba und Yanni Regäsel plant Trainer Kovac nicht mehr wirklich, obwohl beide Abwehrspieler noch unter Vertrag stehen. Dies habe man den Beratern mitgeteilt, sagte Hübner. „Wir wären bereit, sie abzugeben oder auszuleihen“, sagt er. Dagegen arbeite man daran, den nächstes Jahr auslaufenden Vertrag mit Bastian Oczipka vorzeitig zu verlängern. Oczipka hatte ein ganz starke Saison gespielt. Hübner: „Die Gespräche mit ihm laufen.“

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