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Eintracht Frankfurt: Torwarttrainer über Hradecky: "Natürlich möchte ich, dass er bleibt"

Torwarttrainer Manfred "Moppes" Petz hat bei der Eintracht schon einige Keeper kommen und gehen sehen. Zu Lukas Hradecky hat er einen sehr guten Draht und hofft auf dessen Verbleib. Sollte er dennoch wechseln, gäbe es schon einen Plan B.
Torwart Lukas Hradecky mit Torwarttrainer Moppes Petz Foto: Marc Schueler Torwart Lukas Hradecky mit Torwarttrainer Moppes Petz
San José.  Braun gebrannt und bester Laune erscheint Manfred "Moppes" Petz zum Interviewtermin. Der Torwarttrainer der Frankfurter Eintracht hat richtig Gefallen an der USA-Reise gefunden. "Seattle war schon richtig schön. In San Diego war dann durch den Strand ein ganz anderes Feeling. Und San José hat eher den Charakter einer Industriestadt", fasst er die bisherigen Stationen der Tour treffend zusammen. Aber natürlich ist es ihm am Wichtigsten, dass die Trainingsbedinungen gut sind. Und das sind sie laut dem 56-Jährigen. Mit seinen Stammkeeper Lukas Hradecky und den beiden Youngstern Marius Herzig und Tobias Stirl (die eigentlichen Ersatztorhüter Jan Zimmermann und Leon Bäthge sind beide verletzt) gibt er während der Trainings immer Vollgas. Und die beiden 17-Jährigen Herzig und Stirl halten bereits gut mit. "Es gibt aber natürlich einen Unterschied zwischen den Profis und den Junioren. Es ist alles etwas schneller und direkter", weiß Petz und lobt: "Für ihr Alter sind beide schon sehr weit."

Die deutliche Testspielniederlage gegen San José am vergangenen Freitag möchte er nicht zu hoch hängen. "Lieber in der Vorbereitung eins auf die Mütze bekommen als dann zu Saisonbeginn", findet er. Sein Schützling Lukas Hradecky hat trotz vier Gegentore bei der Partie eine gute Leistung gezeigt. 
 
„Lukas ist ein guter Junge“

Mit ihm pflegt Moppes, wie ihn alle rufen, ein "sehr gutes Verhältnis". Daher spricht er mit ihm natürlich auch über seinen Vertragspoker. "Er ist ein guter Junge. Das beschäftigt ihn natürlich", gibt Petz einen kleinen Einblick in das Innenleben des Keepers und betont: "Von der Einstellung her ist es bei ihm aber so wie es sein soll." Da gebe es gar kein Vertun. "Daher möchte ich natürlich, dass er bleibt", wünscht er sich. Seit Hradecky vor zwei Jahren an den Main wechselte, hat er eine enorme Entwicklung genommen. "Einzig sein linker Fuß könnte noch ein bisschen besser werden. Und an der Spielgestaltung kann er noch arbeiten, damit er mehr Routine in die Abläufe reinbekommt", sieht der Trainer noch die wenigen Defizite des 27-jährigem Torwarts. 
 
Immer auf Wechsel vorbereitet

Nichtsdestotrotz ist der Marktwert von Hradecky in seiner Zeit bei der Eintracht gestiegen. Ließe der Verein ihn vor dem Vertragsende im kommenden Jahr gehen, könnte man wohl mit einer Ablösesumme von rund neun Millionen Euro rechnen. Ähnlich viel wie damals beim Verkauf von Kevin Trapp. An solchen Summen wird die gute Arbeit, die Petz mit seinen Torleuten leistet, greifbar. "Daran sieht man, dass die Arbeit Früchte trägt. Darauf bin ich schon stolz. Das kann man in meinem Alter so sagen, glaube ich", grinst er. Sollte es tatsächlich soweit kommen und Hradecky die Eintracht in diesem Sommer verlassen, wäre Petz, der bei Personalfragen im Tor in der Entscheidungsfindung "stark involviert" ist, auf diesen Fall gefasst: "Man sollte immer auf einen spontanen Wechsel vorbereitet sein. Es wäre fatal, wenn man das nicht wäre."
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