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Eintracht Frankfurt: Trainerwechsel als Nachteil: Kovac warnt vor angeschlagenen Bremern

Werder Bremen kommt am Freitag mit einem neuen Trainer nach Frankfurt. Diese Entwicklung passt Eintracht-Coach Niko Kovac gar nicht.
Klare Vorstellungen: Interimstrainer Kohfeldt (links) will sich Sportchef Baumann als Bremer Dauerlösung empfehlen. Foto: Carmen Jaspersen (dpa) Klare Vorstellungen: Interimstrainer Kohfeldt (links) will sich Sportchef Baumann als Bremer Dauerlösung empfehlen.
Bei Eintracht Frankfurt sind sie in dieser Woche richtig forsch geworden. «Wir sind an einem guten Punkt. Ein Platz für die Europa League ist möglich», sagte der erfahrene Neuzugang Jonathan de Guzman. Und Mittelstürmer Sebastien Haller bekräftigte nur einen Tag später: «Wir müssen uns vor niemandem verstecken.» Tatsächlich kann die Eintracht am Freitagabend (20.30 Uhr/Eurosport) mit einem Heimsieg gegen Werder Bremen bis auf Platz vier oder fünf der Bundesliga-Tabelle vorrücken. Ein Champions-League-Platz ist nur drei Punkte entfernt, der Gast aus Bremen auf dem ersten Abstiegsrang dagegen schon zehn.

Trotzdem sagte Trainer Niko Kovac einen Tag vor dieser Partie: «Es wird sicherlich nicht so leicht, wie sich das der eine oder andere aufgrund der Tabellensituation vorstellt.» Und das habe vor allem etwas mit der Situation bei den Bremern zu tun.

Denn der Tabellenvorletzte trennte sich am Montag von seinem Trainer Alexander Nouri und reist jetzt mit seinem Interimscoach Florian Kohfeldt nach Frankfurt. Und das bedeutet: Der 35-Jährige hofft auf seine dauerhafte Beförderung. Und jeder Spieler auf eine neue Chance.

Frankfurts Mijat Gacinovic (r) im Kopfballduell mit dem Bremer Max Kruse. Foto: Hasan Bratic
Eintracht Frankfurt Blick auf den Gegner: Werder in der Krise

Die Eintracht hat den SV Werder Bermen zu Gast. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben die Werderaner unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Adler zukommt.

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«Als ich in Frankfurt ankam, war es auch so», sagte Kovac. «Jeder ist motiviert, jeder will seine Chance nutzen. Es ist ein Neuanfang für jeden Spieler.» Es sei nach einem Trainerwechsel immer schwer, «solche Mannschaften einzuschätzen. Man weiß nie: Was wird der neue Trainer ändern? Wie wird er spielen lassen? Welches System schwebt ihm vor? Wir können nicht alles vorhersehen.»

Vor Werder Bremen hat der Frankfurter Trainer grundsätzlich einen großen Respekt. «Ich kann mich noch an das letzte Jahr erinnern», sagte Kovac. «Da standen sie im Herbst ähnlich schlecht da und hatten dann in der Rückrunde einen riesen Lauf.» Man dürfe auch nicht vergessen: «Von seinen fünf Punkten hat Werder Bremen vier auswärts geholt. Und wir haben zu Hause auch erst vier Punkte geholt.»

Das soll sich am Freitagabend ändern. 51 000 Eintrittskarten hat die Eintracht für dieses Spiel bereits verkauft. Nach der kleinen Serie von fünf Pflichtspielen ohne Niederlage sagte Kovac auch: «Meine Mannschaft ist gut drauf. Sie hat eine gute Ausstrahlung und eine gute Arbeitsmoral. Ich hoffe, dass wir das konservieren können.»

Im Vergleich zum 1:1 bei Mainz 05 wird Abwehrchef Makoto Hasebe ins Team zurückkehren. Die immer wiederkehrenden Knieprobleme machten dem erfahrenen Japaner in dieser Woche keine Probleme. Die Frage ist wohl nur noch, ob Carlos Salcedo oder Simon Falette seinen Platz in der Abwehrreihe behält. Und im defensiven Mittelfeld ist Kevin-Prince Boateng auch nach der Genesung von Gelson Fernandes weiter erste Wahl. «Ich habe schon nach seiner Ankunft gesagt: Kevin kann alle Positionen spielen», meinte Kovac. «Durch die Rückkehr von Gelson haben wir wieder eine Alternative mehr. Aber nach seiner längeren Pause ist er noch nicht wieder die Alternative Nummer eins.»

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