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Eintracht Frankfurt: Varela wehrt sich: "Mein Name wird besudelt"

Guillermo Varela. Foto: Thomas Frey (dpa) Guillermo Varela.
Berlin/Frankfurt. 

Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac hat auf heftige Kritik des suspendierten Guillermo Varela reagiert und die Trennung vom uruguayischen Abwehrspieler verteidigt. „Wir haben ihn zum Dermatologen geschickt, und er musste Antibiotika nehmen“, sagte Kovac am Samstag kurz vor dem DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund in der ARD.

Varela hatte sich zuvor über seinen Rauswurf wegen eines zu Wochenbeginn gestochenen Tattoos beklagt. „Ich kann mir nicht erklären, warum man mich so hart bestraft. Zudem bin ich nicht der einzige Eintracht-Profi, der sich vor dem Finale ein Tattoo hat stechen lassen. Aber nur ich wurde ans Kreuz genagelt, als ob ich gegen den Trainer handgreiflich geworden wäre“, sagte die Leihgabe von Manchester United der „Süddeutschen Zeitung“.

„Ich frage mich, was Real Madrid mit Sergio Ramos machen müsste. Der tätowiert sich jede Woche“, sagte Varela. Sein Name sei besudelt worden, er werde rechtliche Schritte prüfen. Seinen Angaben zufolge sei die tätowierte Stelle nur ein wenig gerötet gewesen. Dem widersprach Kovac: „Ich habe die Brandblasen gesehen, die waren eitrig.“

Das Thema Varela wird in der Eintracht-Führungsspitze wachsam verfolgt aber öffentlich nicht weiter kommentiert. „Dazu sage ich nichts“, erklärte Marketing-Vorstand Axel Hellmann am Rande des Banketts in Berlin.

(rich,dpa,sid)
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