Veh zieht positive Bilanz

Trotz des anhaltenden Wartens auf den Wunschstürmer hat Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh nach dem ersten Trainingslager des hessischen Fußball-Bundesligisten eine positive Bilanz gezogen.
versenden drucken
Frankfurt.  «Die Spieler, die hier waren, haben richtig gut gearbeitet. Und die Neuen haben sich integriert», sagte Veh in einem Interview des «Hessischen Rundfunk».

Zum Abschluss des einwöchigen Aufenthaltes im österreichischen Feldkirchen feierte die Eintracht am Samstagabend einen 3:2-Testspielsieg gegen den Zweitligisten SKN St. Pölten. Srdjan Lakic (14. Minute), Alexander Meier (17.) und Constant Djakpa (78.) mit einem abgefälschten Schuss erzielten vor 2500 Zuschauern die Tore für die Frankfurter. In der Schlussphase rettete Eintracht-Keeper Kevin Trapp mit einer Glanzparade den knappen Erfolg.

«In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich kombiniert. Im zweiten Durchgang fehlte ein wenig der Spielfluss. Wir haben allerdings auch gegen einen sehr engagierten Gegner gespielt. Das Wichtigste ist natürlich, dass sich niemand verletzt hat», stellte Veh fest.

Bilderstrecke
Eintracht gewinnt Testspiel in Österreich
Eintracht Frankfurt hat sein Testspiel gegen den SKN St. Pölten mit 3:2 gewonnen.
In einer engen Partie...
...setzte sich die Eintracht...


Er setzte vier der fünf Neuzugänge - Johannes Flum, Jan Rosenthal, Stephan Schröck, und Joselu - ein. Vor allem vom spanischen Stürmer, den die Eintracht vom Ligarivalen 1899 Hoffenheim ausgeliehen hat, erhofft sich Veh einiges. «Ich bin felsenfest überzeugt, dass Joselu uns weiterhelfen wird», erklärte der Coach.

Zu den anhaltenden Spekulationen über die Verpflichtung eines Top-Angreifers - im Gespräch sind seit Wochen der Däne Nicklas Bendtner und der Tscheche Vaclac Kadlec - wollte sich Veh nicht äußern. «Ich halte mich da raus. Am liebsten wäre es mir, dass wir es bekanntgeben, wenn der Spieler unterschrieben hat. Und nicht vorher 1000 Namen diskutieren», sagte der 52 Jahre alte Fußball-Lehrer.

Entscheidend sei, dass der Kader breit genug ist, um die Dreifachbelastung mit Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League zu meistern. Da sei die Eintracht auf einem Weg. «Wir sind schon jetzt besser aufgestellt als im Vorjahr», meinte Veh.

Zumal die Neuzugänge auch menschlich gut passen. «Wir achten darauf, dass es zusammenpasst. Am Ende schlägt Mentalität Talent. Die Jungs müssen sich respektieren. Das ist ganz wichtig und das tun sie auch. Wir haben einen richtig guten Teamgeist», stellte der Trainer zufrieden fest.
versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Kundennummer:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wieviel ist 10 x 2: 



Videos

MEHR AUS Eintracht Frankfurt

Dass Armin Veh (rechts) die Eintracht verlässt, ist klar, Sebastian Jungs Zukunft noch nicht.	Foto: Hübner
Zukunftspläne Nur Veh weiß, was er macht

Frankfurt. Es ist das gleiche Spiel wie vor einem Jahr: Der Poker um Jung, Schwegler und Co. hat begonnen. Vehs Zukunft ist hingegen klar – ... mehr

clearing
Oka Nikolov
Torwart Oka Nikolov wird DFB-Trainer

Frankfurt. Noch legt er sich in Florida quer, von diesem September an aber wird Oka Nikolov wohl wieder einen Posten in Deutschland übernehmen: Wie ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse