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Eintracht Frankfurt: Viele Kandidaten für "Plan B"

Es ist eine schwierige Situation für die Führungsspitze der Frankfurter Eintracht. Denn der FC Bayern hat seine Fühler nach Niko Kovac ausgestreckt. Wir haben ein paar mögliche Nachfolger zusammengestellt.
Jens Keller. Foto: Britta Pedersen/Archiv Jens Keller.

Es ist eine schwierige Situation für die Führungsspitze der Frankfurter Eintracht. Zum einen vertrauen sie ihrem Trainer Niko Kovac, der oft genug betont hat, seinen Vertrag bis 2019 erfüllen zu wollen. Zum anderen aber haben sich die Gerüchte verdichtet, dass der FC Bayern München seine Fühler nach dem 46 Jahre alten Coach ausgestreckt hat und Kovac nicht ganz abgeneigt sein soll.

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Von Sportvorstand Fredi Bobic und Manager Bruno Hübner, der ja vor zwei Jahren in höchster Not Kovac als Nachfolger von Armin Veh hervorgezaubert hatte, wird erwartet, dass sie einen „Plan B“ in der Tasche haben. Eine hohe Erwartung, denn ein vorzeitiger Abgang von Kovac schien lange Zeit unvorstellbar.

Doch solange der Trainer selbst – oder wahlweise auch der FC Bayern – klare Aussagen vermeiden, müssen die Frankfurter Bosse auch an neuen Lösungen für die nächste Saison arbeiten. Aber wer käme als Nachfolger infrage?

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Angesichts der Frankfurter Multi-Kulti-Truppe könnte Bobic sicher über die Grenzen hinausblicken. Eine 17-Nationalitäten-Mannschaft könnte sicher auch von einem ausländischen Trainer geführt werden. Zudem gibt es auch gute deutsche oder deutschsprachige Trainer, die erfolgreich in europäischen Ligen arbeiten. Da ist David Wagner (46), der in Frankfurt geboren wurde und ja sogar eine Eintracht-Vergangenheit (Saison 1990/91) hat, steht zurzeit in Diensten von Huddersfield Town in der englischen Premier-League. Wagner ist mit Huddersfield im letzten Jahr aufgestiegen, belegt aktuell den 16. Platz.

Da ist Marco Rose (41), der gerade mit RB Salzburg Borussia Dortmund in der Europa-League das Fürchten gelehrt hat. Mit den Salzburgern steht er an der Spitze der österreichischen Liga. Da wäre der Österreicher Adi Hütter (48), der in der Schweiz bei Young Boys Bern gerade ein kleines „Wunder“ vollbringt. Serienmeister FC Basel ist mit 16 Punkten abgeschlagen, die Berner werden ziemlich sicher Meister. Und da wäre auch Alexander Zorniger (50), der beim VfB Stuttgart zwar krachend gescheitert ist, aber dennoch einen klaren Spielansatz forciert und bei Bröndby IF in Dänemark gute Erfolge erzielt und aktuell auf Meisterkurs ist.

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Er übernahm im April 1995 das Amt von Heynckes und spielte bei seinem Debüt 1:1 beim KSC.

Um sie alle gibt es nicht einmal Gerüchte, es sind reine Spekulationen. Peter Stöger (51), aktuell Borussia Dortmund, scheint zur neuen Saison frei zu werden. Hannes Wolf (36), zum Trainer des Jahres gewählt, obwohl in Stuttgart entlassen, wird dennoch eine große Zukunft vorhergesagt. Und natürlich gibt es auch Kandidaten, die schon genannt wurden, als Armin Veh im März 2016 abgelöst wurde und Niko Kovac das Rennen gemacht hatte. Jens Keller (47), ehemaliger Kapitän der Eintracht (50 Spiele von 2002 bis 2005), ist seit seiner Beurlaubung bei Union Berlin im vergangenen Dezember ohne Verein. Und schließlich hat die Eintracht mit ihrem Technischen Direktor Marco Pezzaiuoli (49) einen Fußballlehrer in den eigenen Reihen, der eigentlich zur Koordination zwischen Jugend und Profiabteilung verpflichtete wurde, aber über eine kurze Bundesligaerfahrung (2010/11 bei der TSG Hoffenheim) verfügt.

(pes)

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