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Eintracht Frankfurt: Viele Personalfragen vor dem Rückrundenauftakt

Die Frankfurter Eintracht will mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Aber mit welchem Personal? Armin Veh muss sich entscheiden, wer am Sonntag gegen Wolfsburg spielt.
Szabolcs Huszti will auch gegen Wolfsburg den Gegnern davon ziehen. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Szabolcs Huszti will auch gegen Wolfsburg den Gegnern davon ziehen.
Frankfurt. 

Noch vier Tage, dann startet die Frankfurter Eintracht gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr) in die Rückrunde der Bundesliga. Zweieinhalb Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft. Trainer Armin Veh spricht von „vielen Erkenntnissen“, die er gewonnen habe. Doch es bleiben viele Fragen. Hier die fünf wichtigsten:

Welche Rolle spielen die drei Neuzugänge für den Auftakt? Szabolcs Huszti wird sicher in der Anfangsformation stehen. Der ehemalige ungarische Nationalspieler kann sowohl zentral als auch auf der linken Seite im Mittelfeld eingesetzt werden, notfalls auch defensiv. Der Trainer vertraut ihm. Huszti wird auch die meisten Standards ausführen. Marco Fabián hat sich während der Vorbereitung kontinuierlich gesteigert. Auch er hat gute Chancen gegen Wolfsburg von Beginn an dabei zu sein. Kaan Ayhan dagegen hat weder als Außen- noch als Innenverteidiger und auch nicht im defensiven Mittelfeld Werbung in eigener Sache machen können. Prognose: Huszti wird links oder auf der Sechs spielen, Fabián zentral, Ayhan auf der Bank sitzen.

Info: Ein Betreuer für Fabián

Als der Brasilianer Caio sportlich gescheitert war, hatte die Frankfurter Eintracht viel Kritik einstecken müssen. Zu wenig habe sich der Verein um den Spieler gekümmert, zu gering sei der Druck

clearing

Müssen Stammkräfte aus der Vorrunde auf die Bank, wie es der Trainer hat anklingen lassen? Es könnte Stefan Aigner und Makoto Hasebe treffen. Aigner hat gegen Braunschweig nicht gut gespielt, aber zuvor überzeugen können. Zudem hat der kampfstärkste Frankfurter zuletzt das Siegtor gegen Bremen erzielt. Gacinovic ist die Alternative. Hasebe wird auf der „Sechs“ gebraucht, weil Reinartz verletzt, Ayhan (noch) nicht gut genug ist und Marco Russ eher defensiv arbeitet. Zudem war Stendera krank. Prognose: Aigner und Hasebe werden von Beginn an spielen, der zuletzt so starke Gacinovic wird als „Joker“ kommen.

Wird Carlos Zambrano rechtzeitig fit? Seit dem 6. Dezember, dem Derby gegen Darmstadt, hat der Peruaner nicht mehr gespielt. Ein Muskelfaserriss hat ihn länger außer Gefecht gesetzt als erwartet. Der Trainer war auch mit seiner Arbeit während des kurzen Urlaubs nicht zufrieden und deshalb entschlossen, ihn draußen zu lassen. An diesem Mittwoch soll Zambrano erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Prognose: Möglich, dass es sich der Trainer nach der Gegentorflut in den beiden Testspielen anders überlegt und Zambrano doch bringt. Voraussetzung wäre, dass Zambrano drei Tage schmerzfrei trainieren kann.

 

Wer wird rechter Verteidiger spielen? Einen Neuen haben die Frankfurter für diese Position trotz Bedarf nicht geholt. Ayhan sieht Veh nicht als Außenverteidiger. Timothy Chandler wollte der Trainer „zum Laufen bringen“. Doch das hat nicht so wirklich geklappt. Zuletzt hatte Aleksandar Ignjovski die Nase vorn. Am liebsten würde Veh aber Hasebe dort aufstellen, doch er braucht ihn ja im Mittelfeld. Prognose: Ignjovski wird spielen.

 

Und wer spielt auf der „Sechs“? Hasebe und Stendera sollten das Pärchen vor der Abwehr bilden. Doch Stendera ist von einer Grippe geschwächt. Entscheidet sich Veh in der Abwehr doch für Zambrano, wäre Russ eine Alternative. Auch Huszti traut er diese Position zu. Prognose: Hasebe und Stendera werden spielen, wenn Letzterer wirklich gesund ist. Sonst spielt Huszti neben Hasebe.

(pes)
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