Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Eintracht Frankfurt: Warum vor diesem Spiel gegen Bremen alles anders ist als im Mai

Von Diesmal reisen die Frankfurter mit breiter Brust nach Bremen. Doch das heißt nicht, dass es ein besseres Ergebnis geben wird.
Rückblick: Frust im Weserstadion bei Alex Meier (links) und Carlos Zambrano. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Rückblick: Frust im Weserstadion bei Alex Meier (links) und Carlos Zambrano.
Frankfurt. 

Nein, dieses Spiel haben sie bei der Frankfurter Eintracht nicht vergessen. Nicht die Spieler, nicht die Trainer, nicht die vielen tausend Anhänger. Am 14. Mai diesen Jahres war die Eintracht nach Bremen gefahren, um den letzten noch nötigen Punkt zum Klassenerhalt zu holen. Nur ein einziger Punkt, das sollte doch nach zuvor drei Siegen in Folge, darunter das sensationelle 1:0 gegen Borussia Dortmund, möglich sein.

Immer obenauf: Jesus Vallejo, hier beim Sieg gegen den 1. FC Köln.
Eintracht Frankfurt Bleibt Vallejo länger? Erste Gespräche mit Real

Eintracht Frankfurt und die Zukunft ihrer ausgeliehenen Spieler: Sportvorstand Fredi Bobic lotet bereits aus, wer aus dem Leih-Quintett länger in Frankfurt bleiben könnte.

clearing

Dumm nur, dass die Bremer einen Sieg benötigten, um sich selbst zu retten. Das Ende ist bekannt, die Eintracht unterlag 0:1, musste deshalb in die Relegation. Und schaffte da gegen den 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt im Nachsitzen.

An diesem Sonntag (17.30 Uhr) geht es für die Frankfurter wieder nach Bremen. Doch die Vorzeichen haben sich grundlegend geändert. „Wie Tag und Nacht“, hat Abwehrspieler David Abraham gerade gesagt, „wir sind eine komplett andere Mannschaft.“

Auch in Russland hart im Geben und Nehmen: Carlos Zambrano (links), jetzt in Diensten von Rubin Kasan, und Victor Giuliano von Zenit St. Petersburg.
Eintracht Frankfurt Zambrano verdient viel Geld, Djakpa gar keines mehr

Elf Spieler sind gegangen im Sommer, eine ganze Fußball--Mannschaft also hat die Frankfurter Eintracht verlassen. Darunter Stars wie Carlos Zambrano und Stefan Aigner, Talente wie Luca Waldschmidt und Sonny Kittel und Reservisten wie Yannick Zummack und Emil Balayev. Wir haben zusammengetragen, was aus ihnen geworden ist.

clearing

Und dies in zweierlei Hinsicht. Von den 14 eingesetzten Spielern damals im Mai werden am Samstag überhaupt nur noch sechs Spieler dabei sein. Lukas Hradecky wird im Tor stehen, Abraham, Bastian Oczipka, Makoto Hasebe und der damals eingewechselte Timothy Chandler werden verteidigen, sofern die zuletzt genannten gesund von ihren Länderspielreisen zurückkehren. Und vielleicht bekommt auch Haris Seferovic noch eine Chance. Alle anderen, die damals vergeblich versucht hatten, in der regulären Saison die Rettung fertig zu bringen, sind aktuell nicht erste Wahl, wie Yanni Regäsel und Marco Russ, oder sind nicht mehr da, wie Aleksandar Ignjovski, Carlos Zambrano, Constant Djakpa, Stefan Aigner, Luc Castaignos und Änis Ben Hatira.

Es ist also anderes Personal, das für die Frankfurter in Bremen auflaufen wird. Es ist aber auch eine andere Qualität, die Trainer Niko Kovac aufs Feld bringen kann. Eine Mannschaft, die gefestigt erscheint nach einem starken ersten Drittel der Saison.

Die Eintracht fährt mit dem Polster von achtzehn Punkten an die Weser, ohne den ganz großen Abstiegsdruck. Der Gegner dagegen steht immer noch oder schon wieder unter Druck. Der im Mai noch als „Retter“ gefeierte Trainer Viktor Skripnik wurde längst entlassen, der damalige Manager Thomas Eichin schon gleich nach der Bremer Rettung.

1 2
Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse