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Eintracht Frankfurt: Was erwarten Sie von der Eintracht, Herr Veh?

Was ist von der „neuen“ Eintracht in der neuen Saison zu erwarten? Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat nachgefragt. Heute: Armin Veh.
Armin Veh. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Armin Veh.

Von 2011 bis 2014 und in der Saison 2015/16 hat Armin Veh die Frankfurter Eintracht trainiert. Zunächst mit großem Erfolg, er hat die Eintracht zurück in die Fußball-Bundesliga geführt und war dann gleich bis in den Europapokal durchgestartet.

Bei seinem zweiten Engagement nach einem zwischenzeitlichen Abstecher zum VfB Stuttgart aber lief es nicht mehr. Die Eintracht geriet in Abstiegsgefahr und Veh wurde am 6. März nach einem 1:1 zu Hause gegen dem FC Ingolstadt entlassen.

Nachfolger wurde Niko Kovac. Veh ist seitdem ohne Job im Trainerbereich, arbeitet als Experte für verschiedene TV-Sender.

Der 56 Jahre alte Fußballlehrer hatte zuletzt Angebote aus China und Saudi Arabien. „Das kam für mich aber nicht in Frage“, sagt er.

Die Eintracht verfolgt er nach wie vor ganz genau, er pflegt auch weiter enge Freundschaften an den Main. Aktuell sei der Weg seines ehemaligen Clubs „ganz schwer einzuschätzen“. Von jenem Team, dass Veh von 2001 bis 2014 geformt hatte, ist so gut wie keiner übrig geblieben. Und auch die Mannschaft, die in der letzten Saison positiv überrascht hatte, wird so nicht mehr auf dem Platz stehen.

Mit Interesse verfolgt der Ex-Coach die Personalpolitik. „Da Costa zu holen, finde ich gut“, sagt er, „den hatten wir schon in meiner Zeit auf dem Schirm.“ Auf den Franzosen Sébastien Haller ist er „sehr gespannt“. Wichtig werde sein, „dass die Eintracht wieder ganz schnell zu einer Einheit zusammenwächst.“

Denn wie viele andere prophezeit auch Veh der Eintracht eine „schwierige Saison.“ Viele Mannschaften bewegten sich auf einem ähnlichen Niveau, da werde es darauf ankommen, gut zu starten und halbwegs konstant zu spielen, sagt er.

An der Spitze der Liga erwartet der ehemalige Meistertrainer des VfB Stuttgart diesmal neben den Bayern wieder Borussia Dortmund. Der diesjährige Vizemeister RB Leipzig werde es deutlich schwerer haben als in der letzten Saison. „Jetzt wissen alle, wie sie spielen“, sagt Veh. Das zumindest sei von der Eintracht noch nicht bekannt.

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