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Eintracht Frankfurt: Was erwarten Sie von der Eintracht, Patrick Ochs?

Was ist von der „neuen“ Eintracht in der neuen Saison zu erwarten? Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat nachgefragt. Heute: Patrick Ochs.
Patrick Ochs Foto: imago sportfotodienst Patrick Ochs

Von 2004 bis 2011 hat Patrick Ochs 202 Pflichtspiele für die Eintracht bestritten, dabei fünf Tore erzielt. Er war der Kapitän der Mannschaft in der Saison 2010/2011, man hat ihm damals zugetraut ein neuer Karl-Heinz Körbel zu werden, ein Gesicht der Eintracht. Doch Ochs war dem Lockruf des Geldes gefolgt, wechselte nach dem Abstieg 2011 zum VfL Wolfsburg. Vier Jahre war er dort unter Vertrag, hat nur 30 Spiele absolviert, auch weil er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Ochs ist nach einer zwischenzeitlichen Ausleihe nach Hoffenheim in seine Heimat, das Rhein-Main-Gebiet zurückgekehrt. Zurzeit kämpft der 33 Jahre alte gelernte Verteidiger mit den Nachwehen des zweiten Kreuzbandrisses. Aufgeben will er noch nicht. „Ich will nochmal spielen“, sagt er. Der FSV hat ihm ein bislang noch nicht näher konkretisiertes Angebot gemacht, auch in Zukunft für den Klub zu arbeiten, in welcher Funktion auch immer.

Der Eintracht ist Patrick Ochs noch ganz nahe. Er verfolgt den Weg seines ehemaligen Klubs ganz genau, war wie viele andere in der letzten Saison positiv überrascht. „Der Trainer arbeitet mit großer Power, das bringt die Mannschaft offenbar weiter“, sagt er, „daran wird sich auch in dieser Saison nichts ändern.“ Niko Kovac stehe für eine gewisse Qualität. Deshalb geht Ochs davon aus, dass die Eintracht sich in der Tabelle eher verbessert als verschlechtert. „Bis Platz acht ist alles drin“, glaubt er. Freilich sei noch nicht klar, welches Gesicht die Mannschaft konkret haben werde. Dass erneut ein so großer Umbruch nötig ist, hat ihn dann doch überrascht. Und gefällt ihm nicht wirklich. „So richtig identifizieren kann man sich mit der Mannschaft nicht mehr“, gibt er zu, „ich war letztes Jahr nur einmal im Stadion, weil ich kaum noch einen kannte.“ Und das werde in der neuen Spielzeit nach den bisherigen Eindrücken der Transferaktivitäten nicht besser.

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