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Eintracht Frankfurt: Wer wird der neue Eintracht-Trainer?

Nach der Verkündung des Abgangs von Trainer Niko Kovac zum FC Bayern München im Sommer braucht Eintracht Frankfurt für die kommende Saison einen neuen Trainer. Der Name eines Kandidaten für die Nachfolge fällt dabei immer wieder.
Ex-Schalke-Coach Markus Weinzierl Foto: STEINBACH/EPA/REX/Shutterstock (Rex Features) Ex-Schalke-Coach Markus Weinzierl
Frankfurt. 

„Glauben sie mir, wir sind gut vorbereitet.“ Das sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic über die Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac. Bewerbungen sind der Eintracht im Dutzend in die Geschäftsstelle geflattert. „Wir werden von allen Seiten zugeschossen“, sagt Bobic.

Frankfurt ist längst wieder eine gute Adresse für Fußballtrainer. Natürlich haben Bobic und Manager Bruno Hübner klare Vorstellungen. „Wir werden viel Gespräche führen und zeitnah unseren Job erledigen“, sagt Frankfurts Sportchef. Ein Name fällt immer, wenn es darum geht, wer die Eintracht nächste Saison trainieren könnte: Markus Weinzierl (43). Der ehemalige Augsburger (2012-2016) und Schalker (nach einem Jahr 2017 entlassen), hat nun bald ein Jahr Pause hinter sich, könnte dem Verein neue Impulse geben. Weitere Kandidaten: Der Salzburger Marco Rose (41), könnte ehemaligen Eintracht-Profis Spieler David Wagner (46) von Huddersfield Town und Jens Keller (47), der unter dubiosen Umständen bei Union Berlin entlassen wurde, der in Stuttgart beurlaubte Hannes Wolf (37) und als Außenseiter Kenan Kocak (37), der den SV Sandhausen in der Zweiten Liga betreut. Denkbar wären aber auch Trainer aus dem Ausland. Denn während sie in München einen deutschsprachigen Trainer gesucht haben, könnte in Frankfurt bei der Internationalität des Kaders durchaus ein mehrsprachiger Trainer auf der Liste ganz oben stehen.

Ab der kommenden Saison wird Niko Kovac neuer Trainer des FC Bayern München. Foto: Boris Roessler/dpa
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Die Frankfurter werden sich nicht allzu lange Zeit lassen, den „Neuen“ zu präsentieren. Denn die Planungen für die neue Spielzeit müssen eng mit ihm abgestimmt werden. Da geht es nicht nur um Spielerpersonalien, sondern auch um Termine. Werden die Frankfurter Siebter, und darauf deutet einiges hin, müssen sie schon Ende Juli (26.) in der Europa-League Qualifikationsspiele bestreiten. Nach gerade zwei Wochen Vorbereitung und nicht mit dem kompletten Kader, denn viele Nationalspieler werden erst spät nach der Weltmeisterschaft zurückkehren, wird das eine ungemein schwere Aufgabe für den Neuen.

Bilderstrecke Gerüchteküche: Wer verstärkt und wer verlässt die SGE?
<b>Rick van Drongelen</b>
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Laut "Hamburger Morgenpost" hat die Eintracht bei der Suche nach einem Innenverteidiger ein Auge auf Rick van Drongelen vom HSV geworfen. Die SGE soll sich auch schon bei seinem Berater über einen möglichen Wechsel erkundigt haben. Der Niederländer ist einer der wenigen Hamburger, die in der laufenden Saison ansprechende Leistungen zeigen. Van Drongelen ist erst 19 und hat noch enormes Entwicklungspotenzial. Er dürfte allerdings nicht ganz billig werden. (Stand: 21.03.2018)<b>Frederik Rönnow</b>
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Die Eintracht braucht einen Nachfolger für Lukas Hradecky. Am 12. April verkündeten die Frankfurter, dass sie den dänischen Nationaltorwart Frederik Rönnow bis 2022 unter Vertrag genommen haben. Rönnow kommt von Bröndby Kopenhagen und damit vom Verein, von dem auch Hradecky schon zur SGE wechselte. (Stand: 12.4.2018)<b>Branimir Hrgota</b>
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Der Schwede kann nicht zufrieden sein mit seiner Einsatzzeit bei der Eintracht. Sein Ziel, die WM in diesem Jahr, gerät ohne Spielpraxis in Gefahr. Laut Frankfurter Rundschau hat der IFK Göteborg sein Interesse an einer Verpflichtung Hrgotas angemeldet. In Schweden hat das Transferfenster noch geöffnet bis Anfang April. (Stand: 27.02.2018)

Auch im Kader gibt es Personell gibt es einige Fragezeichen. Das Torwartproblem ist immerhin gelöst, Frederik Rönnow wird Lukas Hradecky ablösen. Aber was wird zum Beispiel mit Omar Mascarell? Der Spanier kann per Rückkaufsrecht für vier Millionen Euro zu Real Madrid gehen. Spanische Medien berichten nun, dass die „Königlichen“ nur Zwischenstation sein werden, der Weg soll ihn dann gemeinsam mit Niko Kovac zum FC Bayern führen.  Das wäre der nächste Schlag für die Eintracht, denn Mascarell wollen die Frankfurter behalten, wenn es irgendwie möglich ist. (pes)

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