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Fragen und Antworten: Wie kommen Eintracht-Fans nach dem Karten-Fiasko an ihr Geld?

Die Insolvenz der Bezahlkarten-Firma Payment Solutions GmbH sorgte am Wochenende für zusätzlichen Ärger im Frankfurter Stadion. Wie kommen Verbraucher jetzt noch an ihr Geld? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Künftig wird es ein anderes Bezahl-System in der Frankfurter WM-Arena geben. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Künftig wird es ein anderes Bezahl-System in der Frankfurter WM-Arena geben.
Frankfurt.  Die Insolvenz der Bezahlkarten-Firma Payment Solutions GmbH sorgte am Wochenende für zusätzlichen Ärger im Stadion. Nicht nur Fans, auch Verantwortliche der Eintracht waren erbost über die Probleme in der Commerzbank-Arena. „Wir sind nicht begeistert, was das für unsere Fans bedeutet“, zürnte beispielsweise Vorstandsmitglied Axel Hellmann. Denn viele Karten konnten nicht mehr zurückgegeben, das eingezahlte Geld nicht wieder ausbezhalt werden. Im letzten Heimspiel wird man die Karten wahrscheinlich nicht mehr nutzen können, auch eine Rückgabe ist dann nicht mehr möglich. Doch wie kommen die Fans an ihr Geld, wenn sie ihre Karte am Samstag nicht zurückgeben konnten? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wie komme ich jetzt noch an mein Geld?

Der Insolvenzverwalter verweist auf die Seite www.justpay.de. Dort muss man zunächst ein Online-Formular ausfüllen, anschließend kann die Karte eingesandt werden.

Wie funktioniert die Einsendung?

Das Formular ist nicht direkt auf der Startseite zu finden. Über das Feld "FAQ" gelangt man zu den wichtigsten Fragen. Klickt man auf die Frage "Kann ich die Karte auch postalisch zurücksenden?" öffnet sich ein kurzer Text, über den man zu den Formular des "Auszahlungsservice" gelangt. Dieses Formular muss ausgefüllt werden, bevon man seine Karte einsendet. Anschließend erhält man eine Bestätigungsmail mit der "Auftragsnummer", welche außen auf dem Umschlag notiert werden soll. Dann geht die Karte auf die Reise. Erst wenn die Karte bei der Firma Payment Solutions angekommen ist, wird man per Mail über das weitere Vorgehen informiert.



Welche Rechte habe ich als Verbraucher?

"Grundsätzlich hat man immer einen Rückforderungsanspruch", sagt Ute Bitter von der Verbruacherzentrale Hessen. Doch da die Firma insolvent ist, sei nicht garantiert, das man sein Geld zurückbekommt. "Am einfachsten ist es, sich mit dem Insolvenzverwalter in Verbindung zu setzten und sein Guthaben zur Insolvenzmasse anzumelden", sagt Bitter. Das wäre der Fall, wenn man seine Karte über die Internetseite des Unternehmens einschickt. Aber: "Mit einer Einzahlung auf die Chipkarte sind die Verbraucher sozusagen in Vorkasse getreten. Und bei Vorkasse muss man im Falle einer Insolvenz mit dem Verlust des Geldes rechnen", erklärt Bitter. Eine Garantie, dass Verbraucher das eingezahlte Geld von der Payment Solutions GmbH zurückbekommen gibt es also nicht.

Fußball: Bundesliga, Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg, 32. Spieltag am 06.05.2017 in Commerzbank-Arena, Frankfurt/M. (Hessen): Eine Kundin zahlt an einem Imbissstand mit einer Karte des Zahlungssystem-Anbieters justpay. Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit besteht beim  Unternehmen Payment Solutions, dessen Bezahlkarten in mehreren deutschen Fußball-Stadien von der 1. bis zur 3. Liga im Einsatz sind - unter anderem in Berlin, Bremen, Frankfurt, Augsburg und Kaiserslautern. Mit dem Guthaben auf den Karten können beispielsweise Snacks und Getränke an den Stadionkiosken gekauft werden. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Thomas Frey/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Eintracht Frankfurt Das Bezahlkarten-Fiasko im Frankfurter Stadion

Die Pleite der Bezahlkarten-Firma sorgt im Stadion für zusätzlichen Ärger. Viele Fans fürchten, auf ihrem Guthaben sitzenzubleiben. Axel Hellmann: Mit Eintracht Frankfurt als Betreiber wäre das nicht passiert.

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Positiv ist aber, dass die Eintracht-Fans ein Wenig Wiedergutmachung von der Eintracht erfahren sollen. „Wir stehen rechtlich nicht in der Pflicht, aber wir wollen uns etwas einfallen lassen, damit unsere Fans keinen materiellen Schaden haben“, kündigte Vorstandsmitglied Axel Hellmann an.
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