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Eintracht Frankfurt: "Wir versuchen es": Eintracht und das schwere Spiel in Dortmund

Eintracht Frankfurt ist am Samstag das erste Team, dass nach dem Anschlag auf den BVB-Bus zu einem Bundesliga-Spiel nach Dortmund reist. Wie die eigene Mannschaft und vor allem der Gegner mit dieser Situation umgehen werden, kann niemand einschätzen.
Der Frankfurter Trainer Niko Kovac. Foto: Hasan Bratic/Archiv Der Frankfurter Trainer Niko Kovac. Foto: Hasan Bratic/Archiv
Frankfurt/Main.  Verunsicherung ja, Sicherheitsbedenken nein: Eintracht Frankfurt geht am Samstag mit äußerst gemischten Gefühlen in das in jeder Hinsicht so schwierige Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. Die Eintracht ist die erste Bundesliga-Mannschaft, die nach dem Bombenanschlag auf den BVB-Bus am Dienstag in Dortmund gastiert. "Wir werden versuchen, dieses Spiel so anzugehen, wie wir es immer tun", meinte Trainer Niko Kovac. "Aber ich betone noch einmal: Wir versuchen es. Ich weiß nicht, wie meine Mannschaft damit umgehen wird. Ich weiß auch nicht, wie der BVB damit umgehen wird."

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Kovac nutzte die Pressekonferenz am Donnerstag zu einer Grundsatzkritik: Eine Mannschaft, die noch am Dienstag das Ziel eines Anschlags gewesen sei bereits am Mittwoch wieder in der Champions League antreten zu lassen - das dürfe nicht sein. In dieser Frage solidarisierte sich der Frankfurter Trainer voll und ganz mit seinem Dortmunder Kollegen Thomas Tuchel.

"Es ist schon paradox, wenn man als Fußballer keine Zeit mehr hat, um solche Dinge als Mensch zu verarbeiten. Es geht immer weiter und immer höher und immer schneller", sagte Kovac und dachte vor allem an die Dortmunder Spieler. "Wir können uns absolut nicht vorstellen, was da passiert ist. Wir können das nur versuchen. Ich kann mir vorstellen, dass sie sich gestern Abend schlecht gefühlt haben."

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Auch am Samstag liegt die große Schwierigkeit seiner Meinung nach noch darin, all das auszublenden, was der Anschlag auf den Dortmunder Bus selbst bei seinen Spielern ausgelöst hat: die eigenen Beklemmungen. Oder das Mitgefühl mit dem Gegner. "Wir zeigen absolute Solidarität mit dem BVB. Aber es hätte auch jeden anderen Verein treffen können", sagte Kovac. "Wir können jetzt nicht sagen: Wir gehen ohne Körperkontakt in dieses Spiel. Denn trotz der schwierigen Situation müssen beide Mannschaften ihre Punkte holen."

Die Borussia will unbedingt die direkte Champions-League-Qualifikation schaffen. Und bei der Eintracht hat man selbst nach neun Spielen ohne Sieg noch immer die Europa-League-Plätze im Blick. "Die Realität ist doch, dass es in der Tabelle extrem eng ist. Träumen darf erlaubt sein. Es kann ja durchaus noch aufwärts gehen, aber wir müssen unsere Hausaufgaben machen", sagte Marco Fabian dazu in dieser Woche.

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Immerhin: Sicherheitsbedenken haben die Frankfurter vor diesem Spiel nicht. "Die Sicherheitsvorkehrungen waren bei uns schon immer gut. Und sie werden jetzt bestimmt noch einmal der Situation angepasst", sagte Kovac. "Aber wir müssen deshalb jetzt nicht mit einem Panzerwagen anrollen. Wir werden versuchen, Normalität walten zu lassen. Man weiß nie, wann etwas passiert und wo etwas passiert."

(dpa)
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