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Zum Abschluss 0:1 gegen Donezk

Die Mannschaft hat im Trainingslager in Abu Dhabi hart gearbeitet, die Belohnung durch einen Sieg in den Testspielen ist allerdings ausgeblieben.
Alexander Meier (links) ist wieder fit, hier im Zweikampf mit Donezk-Profi Eduard Sobol.	Foto: dpa Alexander Meier (links) ist wieder fit, hier im Zweikampf mit Donezk-Profi Eduard Sobol. Foto: dpa
Abu Dhabi. 

Nach dem 2:3 gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag verlor die Frankfurter Eintracht gestern gegen das ukrainische Spitzenteam Schachtjor Donezk mit 0:1 (0:1). Armin Veh war dennoch halbwegs zufrieden. „Das war ein richtig guter Test. Wir haben uns gut bewegt und waren diszipliniert. Und ich bin froh, dass sich keiner verletzt hat“, meinte der Trainer hinterher.

Bilderstrecke Eintracht verliert Test gegen Donezk
Die Frankfurter Eintracht ist zum Abschluss des Trainingslagers in Abu Dhabi gegen den ukrainischen Club Schachtar Donezk angetreten. In unserer Fotostrecke sehen Sie Bilder vom Testspiel. Fotos: Hübner (9) Rest: RhodeDa das ursprünglich für den Trainingskick festgelegte Stadion nicht zur Verfügung stand, wurde . . .. . .  die Begegnung kurzerhand auf das Trainingsgelände verlegt.

Obwohl der Gegner ebenfalls erst seit einer Woche im Training steht, sei er frischer gewesen, merkte Veh an. Man sah dem Team aus Donezk, das in der Champions-League-Gruppenphase als Dritter – unter anderen an Bayer 04 Leverkusen – gescheitert war und nun in der Europa League in der ersten K.o-Runde auf Viktoria Pilsen trifft, aber auch deutlich die größere individuelle Klasse gegenüber der ersten Frankfurter Garnitur an. „Bei denen kostet keiner unter fünf oder zehn Millionen“, offenbarte Veh Insiderwissen.

Eine starke Einzelleistung bescherte Schachtjor in der 42. Minute auch den Siegtreffer, als Alex Teixeira, einer von zahlreichen Brasilianern im Kader von Donezk, im Mittelfeld startend nacheinander Sebastian Rode, Pirmin Schwegler und Carlos Zambrano stehen ließ und zum 1:0 einschob. Dem hatte die Eintracht in der ersten Halbzeit nur zwei Distanzschüsse von Jan Rosenthal entgegenzusetzen, der anstelle von Takashi Inui im linken Mittelfeld startete. Der Japaner war vorgestern im Training umgeknickt und laboriert an einer Bänderdehnung im Knöchel.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Veh wie angekündigt komplett durch. Die Eintracht kam nun noch weniger gefährlich in die Nähe des gegnerischen Tors. Auf sich aufmerksam machen konnte vielmehr Ersatz-Keeper Felix Wiedwald, der gefährliche Bälle von Taison und Eduardo entschärfte. „Wir waren alle ein bisschen müde. Dafür war es ganz ordentlich gegen einen starken Gegner. Es war klar, dass wir kein Offensivfeuerwerk abbrennen würden“, meinte Tranquillo Barnetta.

Heute Morgen gegen halb sieben landete die Mannschaft wieder in Frankfurt, der übrige Freitag war frei, am Samstag wird wieder trainiert, und am Sonntag (15 Uhr) steht ein weiteres Testspiel in der WM-Arena gegen einen internationalen Gegner an. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Eintracht: Trapp (46. Wiedwald) – Jung (46. Schröck), Zambrano (46. Madlung), Russ (46. Anderson, 86. Waldschmidt) – Schwegler (46. Lanig), Rode (46. Flum) – Aigner (46. Weis), Meier (46. Kadlec), Rosenthal (46. Barnetta) – Joselu (46. Lakic).

(Christian Heimrich)
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