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Europa-Pokal: Eintracht-Profis freuen sich auf Porto

Von Der Frankfurter Fußball-Bundesligist sieht sich als hoffnungsvoller Außenseiter beim portugiesischen Meister. Es ist für viele die Chance, sich von Abstiegssorgen frei zu machen.
Stefan Aigner (rechts), hier gegen den Dortmunder Milos Jojic, glaubt an eine Chance in Porto.	Foto: Rhode Stefan Aigner (rechts), hier gegen den Dortmunder Milos Jojic, glaubt an eine Chance in Porto. Foto: Rhode
Frankfurt. 

Bundesliga? Abstiegskampf? Vergessen! Zumindest für ein paar Tage. Die Frankfurter Eintracht will sich trotz der Sorgen im Alltag die Lust auf die Festtage nicht vermiesen lassen. „Wir haben richtig Bock auf diese Spiele“, sagt Bastian Oczipka gesagt. Diese Spiele, das sind die beiden Europapokalspiele an diesem Donnerstag und eine Woche darauf gegen den FC Porto. „Wir können etwas schaffen, was viele vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten haben“, sagt Stefan Aigner. Auch er spricht von den Duellen mit dem portugiesischen Meister, der im Spätherbst letzten Jahres aus der Champions-League ausgeschieden ist und nun in der Europa League weiterspielen darf.
 



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Die Frankfurter fühlen sich zwar als Außenseiter, aber nicht so chancenlos wie zum Beispiel zuletzt auf nationaler Ebene gegen die beiden deutschen Topteams Bayern München und Borussia Dortmund. „Wenn wir unsere Bestleistung abrufen und unsere Stärken auf den Platz bringen, dann haben wir eine gute Chance, für eine Überraschung zu sorgen“, glaubt Mittelfeldspieler Aigner (26). Auch Verteidiger Oczipka (25) spricht von einer „Riesenchance“. Beide Spieler waren vom Club ausgewählt worden, vor dem Hinspiel in Porto am Donnerstag (21.05 Uhr) Stimmen und Stimmungen zu liefern. Aigner wies immerhin auch darauf hin, dass bei aller Begeisterung für die Europareise die Bundesliga nach wie vor der wichtigere Wettbewerb sei. „Es wäre schön blöd, wenn wir ins Halbfinale kommen, aber Siebzehnter in der Liga werden“, sagte er.

 

Dennoch spielt das wichtige Heimspiel gegen Bremen am Sonntag zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Trainer Armin Veh wird in Porto wohl die vermeintlich beste Mannschaft aufstellen, das hat er schon angekündigt. Auf jeden Fall werden die zuletzt geschonten Carlos Zambrano und Sebastian Rode in die Mannschaft zurückkehren. Wer sonst noch zu den „besten Elf“ gehören wird, ist freilich offen.

Denn hinter den zuletzt angeschlagenen Spielern wie Pirmin Schwegler, Johannes Flum und Tranquillo Barnetta stehen weiterhin Fragezeichen. Dieses Trio hat gestern auf dem Platz geübt, gemeinsam mit Stefano Celozzi, der sich nach einer Meniskusoperation wieder heranarbeitet und Marc Stendera, der einen Kreuzbandriss überwunden hat, und Bastian Oczipka, dem nach überstandener Achillessehnenentzündung Spielpraxis fehlt. In Dortmund hat er zwanzig Minuten gespielt und sich dabei „gut gefühlt“. Wie lange Kraft und Kondition aber reichen, kann er nicht einschätzen. „Ich fühle mich fit, aber ob es für 90 Minuten reicht, weiß ich nicht.“ In den letzten beiden Wochen habe er viel von dem nachgeholt, was die Kollegen im Trainingslager erarbeitet hätten.


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