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Europa League: Eintracht fliegt in Topbesetzung nach Porto

Europapokal statt Abstiegskampf! Eintracht Frankfurt will international weiter für Furore sorgen. Dafür setzt Trainer Armin Veh anders als zuletzt in der Liga auch wieder auf sein bestes Personal.
Eintracht-Coach Armin Veh kann wieder mit Pirmin Schwegler planen. Foto: Arne Dedert Eintracht-Coach Armin Veh kann wieder mit Pirmin Schwegler planen. Foto: Arne Dedert
Porto. 

Keine Angst vor großen Namen! Anders als in der Bundesliga streicht Eintracht Frankfurt auf der internationalen Bühne gegen die Topclubs nicht bereits im Vorfeld die Segel.

Während Trainer Armin Veh zuletzt in der Liga in den Spielen bei Bayern München und in Dortmund sein bestes Personal schonte, werden die Hessen am Donnerstag im Hinspiel der Europa-League-Zwischenrunde beim 27-fachen portugiesischen Meister FC Porto in Bestbesetzung antreten. «Es gibt nichts Schöneres, als international dabei zu sein», sagte Veh mit Blick auf die Partie im Estádio do Dragão voller Vorfreude.

Bilderstrecke Die Eintracht fliegt nach Porto
Es sind die seltenen Momente, in denen eingefleischte Adler-Fans Einblicke in das Privatleben ihrer Lieblingskicker erhaschen können: Die Eintracht steigt am Mittwoch, 19. Februar am Frankfurter Flughafen in den Flieger nach Portugal, wo am Donnerstag der EuroLeague-Gegner FC Porto auf die Spieler wartet. Hier verabschiedet sich Marco Russ von seiner Frau Janina und den Kindern. Alle Fotos: Jan HübnerDer Nachwuchs versüßt den Abschied - und Papi kommt ja schon bald aus Portugal zurück. Vielleicht sogar mit einem Sieg.Hier zieht es Tranquillo Barnetta (links) und Pirmin Schwegler zum Check-In.

Zwar liegt der Fokus bei den Frankfurtern nach wie vor auf dem Klassenverbleib in der Bundesliga, doch rund um die beiden richtungsweisenden Heimspiele gegen Werder Bremen am Sonntag und eine Woche später gegen den VfB Stuttgart wollen die Hessen international für Furore sorgen. «Das wird ein Highlight-Spiel. Darauf hat jeder richtig Bock», sagte Außenverteidiger Bastian Oczipka.

Eintracht Frankfurt: Alle Steckbrief der Adler

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen gab sich am Mittwochvormittag vor dem Abflug mit der Sondermaschine «Offenbach» gelassen. «Es gibt keine Anspannung, das ist absolute Entspannung», sagte Bruchhagen, «die K.o.-Runde in der Europa League ist für uns die absolute Kür.»

Die klaren Niederlagen gegen die beiden deutschen Topclubs haben sie am Main längst abgehakt, Verantwortliche und Spieler denken lieber an die vielversprechenden Auftritte in der bisherigen Europa-League-Saison. Als Gruppenerster marschierte die Eintracht in das 1/16-Finale, so dass sie im entscheidenden Rückspiel in einer Woche sogar den Vorteil des Heimrechts genießt.

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(Von Lars Reinefeld, dpa)
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