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Heimspielstätte der Eintracht: Das Stadion

Bild-Zoom Foto: Rüffer
Im Hinblick auf die WM 2006 wurde in Frankfurt im Juni 2002 mit dem Umbau des Waldstadions zur Commerzbank-Arena, der eigentlich ein Neubau ist, begonnen. Das Bauunternehmen Max Bögl gewann das Rennen um den Bauauftrag mit folgendem Konzept:

Das neue Waldstadion hat ein Fassungsvermögen von 52.000 Plätzen, darunter 8000 Stehplätze. Bei internationalen Fußballspielen werden die Stehplätze ebenfalls zu Sitzplätzen umfunktioniert, was zu einer minimierten Kapazität von 48.500 Zuschauern führt. Hinzu kommen 71 Logen rund um das Spielfeld. Bei Konzerten steigt die Kapazität auf 65.000 Zuschauer.

Eine Besonderheit ist der Videowürfel und die Dachkonstruktion des neuen Stadion. Auf Höhe der Überdachung aller Plätze hängt ein moderner Videowürfel mit einer Kantenlänge von 9 Metern, der für alle Fans sichtbar ist. In diesem befindet sich das Faltdach, das bei Bedarf innerhalb von 20 Minuten ausgefahren werden kann, sodass das Stadion kurzfristig zu einer Halle wird.

Meilensteine in der Geschichte des Stadions


21. Mai 1925: Erste Eröffnung des Waldstadions. Es bietet 35.000 Zuschauern Platz.

7. Juni 1925: Das Waldstadion erlebt sein erstes Highlight. Im Frankfurter Stadtwald wird das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft ausgetragen. Der 1. FC Nürnberg schlägt den FSV Frankfurt mit 1:0.

12. August 1939: Leichtathlet Rudolf Harbig läuft die 400 Meter ein Jahr vor den Olympischen Spielen im Frankfurter Stadion in 46,0 Sekunden - ein neuer Weltrekord.

1. Mai 1945: Kurz vor dem Ende des Zweiten Wetlkriegs marschieren US-Streitkräfte in Frankfurt ein. Sie nennen die Arena "Victory Stadium".

Juli 1946: Zum "Tag der Eintracht" kommen 40.000 Anhänger ins Stadion.

28. September 1947: Max Schmeling besiegt im Boxen Werner Vollmer durch K.o.; 40.000 schauen zu.

14. Mai 1955: Neueröffnung des Stadions nach einem kompletten Umbau für 1,6 Millionen D-Mark. 87.000 Zuschauer haben jetzt Platz.

13. April 1960: Vor 77.000 Zuschauern besiegt Eintracht Frankfurt die Glasgow Rangers mit 6:1

13. Februar 1974: Eröffnung des erneut umgebauten Stadions.

13. Juni 1974: 60.000 Zuschauer sind bei der Eröffnung der 10. Fussball-Weltmeisterschaft zu Gast. Die Begegnung zwischen Brasilien und Jugoslawien endet 0:0.

3. Juli 1974: Das WM-Spiel Polen-Deutschland droht wegen Dauerregens auszufallen. Die Feuerwehr springt ein und ermöglicht die "Wasserschlacht von Frankfurt", die 1:0 für Deutschland endet.

21. Mai 1980: UEFA-Pokal-Finalrückspiel Eintracht Frankfurt gegen Mönchengladbach: Die Hessen gewinnen mit 1:0 und werden erstmalig in ihrer Verinsgeschichte Europapokalsieger.

31. Mai 2005: Zwischen 2002 und 2005 wurde das Waldstadion bei laufendem Spielbetrieb für die WM-2006 umgebaut. Anfang 2005 sicherte sich die Commerzbank die Namensrechte für das Stadion. Seitdem heißt die Heimspielstätte der SGE offiziell Commerzbank-Arena.

15. Juni 2005: Beim „Confederations Cup 2005“ wird das Stadion offiziell eingeweiht. Vor ausverkauften Haus trifft Deutschland auf Australien und siegt mit 4:3. Auch das Finale zwischen Brasilien und Argentinien wurde in der neuen Frankfurter Arena ausgetragen.
 

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