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Niederlage gegen SC Freiburg: 0:2 – Bitterer Rückschlag für den FFC Frankfurt

Nach dem überraschenden Sieg beim FC Bayern München, hätte der 1. FFC Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Königsklasse machen können. Gegen den SC Freiburg setzte es aber eine bittere Niederlage
Matt Ross Foto: Jan Huebner Matt Ross
Frankfurt. 

Wie gewonnen, so zerronnen: Den Boden, den der 1. FFC Frankfurt im Kampf um die Champions League-Qualifikation in der Frauenfußball-Bundesliga durch den überraschende 1:0-Sieg beim Klassenprimus FC Bayern München am vergangenen Wochenende gut machen konnte, verspielten die Schützlinge von Trainer Matt Ross gestern Abend durch die bittere aber hochverdiente 0:2 (0:2)-Niederlage gegen den SC Freiburg.

Freiburg war wie schon beim 4:0-Erfolg im Hinspiel die bessere Mannschaft, die auch wesentlich mehr Chancen besaß als die Gastgeberinnen. Ein halbes Dutzend Mal liefen die flinken und spielerisch überlegenen Gäste während der 90 Minuten allein auf das gegnerische Tor zu. Die zuletzt so sichere Hintermannschaft schwamm, die Zuordnung stimmte nicht. Das wurde beim 0:1 durch Lina Magull deutlich, ebenso beim 0:2 durch Hasret Kayikci. Die Freiburger durften sträflich ungehindert durch den Frankfurter Strafraum spazieren. Auch die Körpersprache der FFC-Spielerinnen war nicht die eines Champions.

Die 1150 Zuschauer bekamen einen Vorgeschmack auf die nächste Saison. Da wird der noch amtierende Champions League-Sieger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ohne Kerstin Garefrekes (Karriereende) und Dzsenifer Marozsán (wird höchstwahrscheinlich wechseln) auskommen müssen. Das gestrige Spiel offenbarte: Es war zu viel Mittelmaß auf dem Platz. Kreativität hat gänzlich gefehlt. Ist bei Kampfnaturen wie Sophie Schmidt oder Emily van Egmond auch nicht anders zu erwarten.

Nach der Pause kamen die angeschlagene Jackie Groenen sowie Yuki Ogimi. Belebung haben sie gebracht, für den Umschwung reichte es aber nicht. In der 76.Minute löste Ross die Viererkette auf und brachte die in der Torjägerliste der Zweiten Liga führende Julia Matuschewski, die es zweimal vergeblich mit Fernschüssen versuchte. Die besten Chancen hatte Mandy Islacker. Erst traf die völlig frei stehende Nationalspielerin den Ball nicht, drei Minuten später hämmerte sie die Kugel gegen den Pfosten. Und am Ende köpfte sie aus drei Metern zu hoch am Tor vorbei.

1. FFC Frankfurt: Kremer – Hendrich, Prießen, Kuznik (67.Matuschewski), Störzel – Bartusiak, Schmidt (46.Groenen) – Crnogorcevic, van Egmond (46.Ogimi), Laudehr – Islacker. – SRin: Sina Diekmann (Bielefeld). – Zuschauer: 1150. – Tore: 0:1 Magull (7.), 0:2 Kayikci (40.). löf

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