Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 10°C

1. FFC Frankfurt: 1. FFC Frankfurt erkämpft ein 1:1 in Potsdam

Das Logo des 1. FFC Frankfurt. Foto: Sven Hoppe/Archiv Das Logo des 1. FFC Frankfurt.
Frankfurt. 

Der Klassiker in der Frauenfußball-Bundesliga brachte wie meistens einen spannenden und emotionalen Kampf zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Am Ende durfte aber der 1. FFC Frankfurt mit dem 1:1 (1:1) beim Dauer-Rivalen Turbine Potsdam zufriedener sein, als der Kontrahent.

Während FFC-Manager Siegfried Dietrich begeistert seine Elf lobte („Es macht Spaß, der Mannschaft mit dieser Einstellung, Leidenschaft und Spielfreude zuzusehen!“), die sich „diesen Punkt mit einer tollen Teamleistung wirklich erkämpft und erspielt hat“, zeigte sich Turbine-Trainer Matthias Rudolf enttäuscht. „Wir haben es versäumt, das 2:0 zu machen. Nach dem Ausgleich haben wir den Faden verloren und nicht mehr konsequent in die Tiefe gespielt, während Frankfurt alles in die Waagschale geworfen hat. Für uns ist dieser Punkt definitiv zu wenig.“

Dem Sieg waren die Gastgeberinnen aufgrund der Überlegenheit in der zweiten Halbzeit wesentlich näher. „Da haben wir uns – vor allem gegen Ende – zu sehr in die eigene Hälfte drängen lassen, wobei wir auch immer wieder Nadelstiche setzen konnten“, sagte hinterher FFC-Trainer Niko Arnautis, der Kathrin Hendrich offensiv auf Rechtsaußen spielen ließ, wo sie wie schon bei früheren Versuchen fehl am Platz wirkte. Erst nach dem Seitenwechsel war die Nationalspielerin als Verteidigerin richtig im Spiel.

Es ging gleich munter los. Frankfurt verteidigte hoch, beschränkte sich keineswegs nur auf die Absicherung. Was gefehlt hat, war eine echte Stürmerin, die die gelungenen Aktionen zum erfolgreichen Abschluss gebracht hätte.

Auf der anderen Seite wirbelte Svenja Huth. Die Nationalspielerin, die von 2005 bis 2015 am Brentanobad gespielt hat, sorgte ständig für Gefahr. Begünstigt durch die mangelnde Beweglichkeit von FFC-Innenverteidigerin Laura Störzel, die mehrmals überlaufen wurde. Erstmals in der 12. Minute, als sie Huth im Strafraum nur unfair stoppen konnte. Die Pfeife von Schiedsrichterin Mirka Derlin (Bad Schwartau) blieb aber stumm.

Zehn Minuten später jedoch war es so weit. Die FFC-Abwehr griff Felicitas Rauch nicht an, spekulierte auf Abseits und Huth machte zur Freude der 1643 Zuschauer das 1:0. Nur eine Minute später traf Tabea Kemme nach einer Flanke von Huth die Latte (22.), dann rettete Bryane Heaberlin in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Rauch (25.).

Danach gewann aber der FFC bis zur Pause die Oberhand. Kumi Yokoyama fand im Strafraum die völlig freie Ana-Maria Crnogorcevic, die aus spitzem Winkel das 1:1 markierte. (30.).

(löf)
Zur Startseite Mehr aus 1. FFC Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse