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FFC Frankfurt: 1. FFC Frankfurt setzt sich erst mal an die Spitze

Frankfurt. 

Die Frauenfußball-Bundesliga begann aus hessischer Sicht nach Maß. Der 1. FFC Frankfurt fertigte den überforderten Neuling Borussia Mönchengladbach nach einer starken Leistung 8:0 (5:0) ab, die Titelaspiranten Bayern München (1:1 gegen den SC Freiburg) und VfL Wolfsburg (0:0 in Sand) verloren gleich Punkte. „Das ändert nichts an der Zielsetzung. Bayern und Wolfsburg bleiben Favorit, wir wollen zwischen Platz drei und fünf landen“, betont FFC-Manager Siegfried Dietrich.

Im Mittelpunkt stand am Brentanobad Mandy Islacker. Vor dem Spiel bekam die Frankfurterin die Torjägerkanone für die vergangene Saison. Nur 50 Sekunden nach dem Anpfiff durfte sie bereits erneut jubeln. Ana-Maria Crnogorcevic setzte sich rechts durch, und ihre flache Hereingabe verwandelte die Torjägerin eiskalt. Ähnlich machte sie das 3:0 nach Vorarbeit der starken Spielmacherin Yiki Nagasato. „Typisch für jeden Torjäger: Hast du Selbstbewusstsein, gehen die Bälle sicher rein, zweifelst du an dir, verfehlst du das Tor“, sagte der von Kickers Offenbach zu Watzenborn-Steinberg gewechselte Markus Müller, selbst Torjäger in der Regionalliga Südwest. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Islacker im Alleingang noch einmal. „Sie kam aus Rio voll motiviert und in Topform. Ich glaube, sie kann wieder Torschützenkönigin werden“, sagte ihr Trainer Matt Ross, der sich mit seiner gesamten Mannschaft sehr zufrieden zeigte. „Wir haben sehr aggressiv gegen den Ball gespielt, ließen die Kugel laufen. Die erste Halbzeit waren die besten 45 Minuten, die ich je vom FFC gesehen habe“, fügte der Coach hinzu.

Islacker selbst gab sich bescheiden. „Ohne die Mitspielerinnen würden die Bälle nie reingehen. Die Torjägerkanone ist uninteressant, es spielt keine Rolle, wer von uns trifft. Hauptsache, wir gewinnen.“ Für das Selbstvertrauen wichtig waren auch die zwei Treffer von Crnogorcevic, die in der Bundesliga zuletzt am 1. März 2015 erfolgreich war. „Trainer Bell ließ mich Verteidigerin spielen. Aber ich fühle mich vorne wohler“, so die Schweizer Nationalspielerin.

FFC: Kremer – Prießen, Bartusiak (69. Pawollek), Nietgen (Ex-Kuznik), Störzel (56. Matheis) – Hendrich, Schmidt, Nagasato (Ex-Ando), Groenen – Crnogorcevic, Islacker (69. Munk). – SRin: Christina Biehl (Siesbach). – Zuschauer: 1410. – Tore: 1:0 Islacker (1.), 2:0 Schmidt (6.), 3:0 Islacker (17.), 4:0 Crnogorcevic (35.), 5:0 Islacker (45.), 6:0 Crnogorcevic (65.), 7:0 Prießen (72.), 8:0 Munk (79.).

(löf)
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