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Halbfinale der Champions League: Der FFC Frankfurt steht mächtig unter Druck

Von Zum ersten Mal begegnen sich die Fußballerinnen aus Frankfurt und Wolfsburg in der Champions League. Dabei steht der FFC unter Druck.
Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt treffen im Halbfinale der Champions League auf Wolfsburg (Symbolbild). Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt treffen im Halbfinale der Champions League auf Wolfsburg (Symbolbild).
Frankfurt. 

Bereits vor den morgigen Halbfinalspielen steht es fest, dass das Finale der Frauenfußball-Champions League am 26. Mai im italienischen Reggio Emilia ein deutsch-französisches Duell sein wird. Die beiden letztjährigen Finalisten sind allerdings in beiden Partien nur Außenseiter. Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg, der FC Paris St. Germaine gegen Olympique Lyon.

Der europäische Rekord-Gewinner aus Hessen steht vor dem morgigen Hinspiel in Wolfsburg (19.15 Uhr, Eurosport live) unter Druck. Wollen die Frankfurter auch in der nächsten Saison international spielen, müssen sie wie im Vorjahr den Pokal holen, denn die Chance, sich über die Bundesliga zu qualifizieren (zwei Plätze), ist nach der 0:2-Niederlage gegen den SC Freiburg so gut wie vertan.

Allerdings gibt es kaum etwas, was für einen Frankfurter Erfolg spricht. In der laufenden Saison gewann der VfL in der Bundesliga 2:0 und 3:1. Die letzten Triumphe über Wolfsburg datieren aus dem Jahr 2013. Jeweils mit entscheidenden Treffern von Kerstin Garefrekes. Der Einsatz der Spielführerin (Außenbandanriss im Sprunggelenk) ist aber ebenso stark gefährdet wie der von Spielmacherin Dzsenifer Marozsan (Wadenprellung). Wie harmlos die Offensivabteilung des FFC derzeit ist, sah man am Mittwoch gegen Freiburg. „Wir werden dennoch alles daran setzen, mit einer guten Vorlage für das Rückspiel aus Wolfsburg zurückzukehren“, will Trainer Matt Ross von Niedergeschlagenheit nichts wissen. Dabei wissen alle, dass es ohne den Triumph über den Champions League-Sieger von 2013 und 2014 kein Zurück mehr ins große Rampenlicht gibt. „Gegen die finanzstarken Vereine wird es zunehmend schwerer“, weiß selbst FFC-Manager Siegfried Dietrich. Auch wenn es ihm dank seines großen Geschickes immer noch gelingt, einen Etat von rund zwei Millionen Euro zu gewährleisten. Für die Clubs mit Männer-Profis sind dies „Peanuts“.

Das Schöne am Fußball ist jedoch, dass Geld allein keine Tore schießt. Das mussten schon viele finanzkräftige Vereine erfahren. Und dass der viermalige Gewinner aus Frankfurt gerade in der Champions League für außergewöhnliche Auftritte gut ist, bestätigt nicht nur der unerwartete Triumph 2015.

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