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1. FFC Frankfurt: Der FFC hat seine erste Standortbestimmung

Frankfurt. 

Auch wenn in der Frauenfußball-Bundesliga inzwischen der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg den Ton angeben, bleibt der Vergleich zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam ein prestigeträchtiges Duell. Schließlich kämpften beide Clubs zehn Jahre lang um die nationale Meisterschaft. „Durch die völlig konträre Ausrichtung beider Vereine kam viel Brisanz auf. Dieses Duell hat die Fan-Lager elektrisiert“, erklärt Bernd Schröder vor dem morgigen Anpfiff (14 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg/Sport 1 live ab 13.55 Uhr).

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Der 74 Jahre alte Schröder, der die Brandenburger Frauen-Elf 1971 gegründet hatte und bis Mai dieses Jahres trainierte, wird erstmals in der Geschichte dieses Vergleichs (23 FFC-Siege, 20 Potsdam-Siege, sieben Unentschieden) nicht im Stadion sein. „Bei meinem Abschied gab ich mein Wort, dass ich mich gänzlich zurückziehe, damit meine Nachfolger in Ruhe arbeiten können. Aber am Fernseher werde ich das Spiel verfolgen. Sind ja meine Mädchen. Und sie werden Frankfurt auch einen auf den Deckel geben“, so Schröder. Auf der Turbine-Bank wird Matthias Rudolph Platz nehmen, der einen starken Kader übernahm, der in der abgelaufenen Saison aber weit unter den eigenen Möglichkeiten blieb und nun wieder angreifen will. Die Nationalspielerinnen Svenja Huth und Bianca Schmidt haben noch mit einem Teil der aktuellen Frankfurter Mannschaft gespielt. Umgekehrt trugen die Frankfurterinnen Desirée Schumann, Peggy Nietgen, Yuki Nagasato und Isabella Möller schon das Potsdamer Trikot.

„Dieses Spiel ist die erste aussagekräftige Standortbestimmung der Saison. Wenn man so früh in einer Spielzeit aufeinandertrifft, gibt es taktisch und spielerisch viele Unbekannte, so dass Faktoren wie Leidenschaft und Kampfgeist eine noch größere Rolle spielen“, meint Frankfurts Trainer Matt Ross, der noch um den Einsatz der erkrankten Mandy Islacker, Laura Störzel und Schumann ein wenig bangt. „Auch wenn ich Vertrauen zu unseren Nachwuchsspielerinnen habe, hoffe ich natürlich, dieses schwere Spiel mit dem bestmöglichen Kader bestreiten zu können“, sagte Ross.

(löf)
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