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1. FFC Frankfurt: Der Sechs-Punkte-Start

Der 1. FFC Frankfurt wahrt durch das frühe Tor von Tanja Pawollek bei der TSG Hoffenheim seine weiße Weste.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt. 

Vier Mannschaften sind in der Frauenfußball-Bundesliga noch ohne Punktverlust. Das gilt nicht mehr für Champions-League-Teilnehmer Bayern München, der im Spitzenspiel an der Grünwalder Straße dem SC Freiburg mit 0:1 unterlag. Für die Breisgauer, die nun saisonübergreifend seit zwölf Spielen ungeschlagen sind, traf in der 20. Minute Nationalstürmerin Hasret Kayikci mit einem Lupfer von der rechten Strafraumseite über Torhüterin Tinja-Riikka Korpela.

Der 1. FFC Frankfurt verpasste es, beim 1:0-Triumph in Hoffenheim, den bereits in der 4. Minute erzielten Vorsprung auszubauen und musste dann um den Sieg gewaltig bangen. Trainer Matt Ross: „In der ersten Halbzeit waren wir dominant und hätten gut und gerne 3:0 führen können. Dann kam Hoffenheim deutlich aggressiver und mit verbessertem Passspiel aus der Kabine, so dass wir plötzlich unter Druck geraten sind. Weltklasse, wie uns Bryane Heaberlin in dieser Phase im Spiel gehalten hat. Auch wenn ein 1:1 durchaus verdient gewesen wäre, freuen wir uns über unseren Sechs-Punkte-Start.“

Prießen mit Schiene

Frankfurt begann im Vergleich zum Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit der Japanerin Kumi Yokoyama für die verletzte Jackie Groenen im Sturm und Kapitän Marith Prießen, die mit einer Handschiene auflaufen konnte, für Janina Hechler in der Innenverteidigung. Die Gäste erwischten einen perfekten Start: Den ersten Torschuss von Ana-Maria Crnogorcevic konnte die Hoffenheimer Abwehr zulasten einer Ecke noch klären. Diese trat Sophie Schmidt, der zweite Ball landete bei Tanja Pawollek, die aus 17 Metern volley ins Eck traf. Während der starken ersten Halbzeit vergab Yokoyama zwei Riesenmöglichkeiten zum 2:0.

Nach dem Seitenwechsel agierte der FFC nicht mehr, reagierte nur noch auf die Angriffe der Kraichgauer.

Ohne die Glanzparaden von US-Torhüterin Heaberlin im FFC-Trikot wäre der verdiente Ausgleich gefallen. Erst in der letzten Viertelstunde kontrollierten die Gäste aus Frankfurt das Spiel wieder besser. Nun wagten sie sich auch wieder nach vorne. Manager Siegfried Dietrich sprach von einem Phänomen, dass man sich in Hoffenheim nach der Pause immer schwer tue: „Man kann fast von einem Spiegelbild des Auswärtsspiels der letzten Saison sprechen, nur dass wir diesmal mit drei Punkten nach Hause fahren.“

Hoffenheim: Abt – Tamar Dongus, Howard, Specht – Rall (74. Steinert), Breitner, Beck, Pankratz – Linder (60. Schaber), Fabienne Dongus, Waßmuth (46. Billa).– 1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Hendrich, Prießen, Störzel, Sandvej – Matheis (46. Hechler), Schmidt (64. Ebert), Pawollek, Gidion – Yokoyama (83. Matuschewski), Crnogorcevic. – SRin: Marina Wozniak (Sodingen). – Zuschauer: 520. – Tor: 0:1 Pawollek (4.).

(löf)
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