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Fünf FFC-Spielerinnen reisen nach Brasilien

S. Bartusiak Foto: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild) S. Bartusiak
Frankfurt. 

Mit sechs Bronzemedaillengewinnerinnen von 2008 startet Silvia Neid bei den Olympischen Spielen in Rio in ihre letzte große Mission. Die Bundestrainerin der deutschen Fußballerinnen berief am Freitag in Saskia Bartusiak, Simone Laudehr, Annike Krahn, Babett Peter, Anja Mittag und Melanie Behringer ein halbes Dutzend Spielerinnen in den 18-köpfigen Kader für die Sommerspiele am Zuckerhut, die bereits in Peking Dritter wurden. 2012 in London hatten die Frauen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gefehlt.

Das Gros des Aufgebots, in dem Stürmerin Anja Mittag (Paris St. Germain) mit 137 Länderspielen die Erfahrenste ist, stellen mit jeweils fünf Spielerinnen Meister FC Bayern München und Pokalsieger VfL Wolfsburg. Der 1. FFC Frankfurt ist ebenfalls durch ein Quintett vertreten, allerdings haben lediglich Spielführerin Bartusiak und Bundesliga-Torschützenkönigin Mandy Islacker im DFB-Kader einen festen Platz. Verteidigerin Kathrin Hendrich steht wie Lisa Weiß, Lina Magull und Svenja Huth nur auf Abruf bereit. Zudem laufen die Kanadierin Sophie Schmidt und die Australierin Emily Van Egmond für die Teams ihrer Heimatländer auf und treffen dabei gleich am ersten Turniertag, 3. August, aufeinander.

„Die Entscheidung fiel uns natürlich nicht leicht. Wir haben in den drei Vorbereitungslehrgängen viele Eindrücke gesammelt und uns nach jeder Einheit innerhalb des Trainerteams intensiv ausgetauscht. Bei einem Kader von nur 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen spielt der Aspekt der Variabilität eine große Rolle“, begründete Neid ihre Wahl. Für die Bundestrainerin ist das Olympia-Turnier die Abschiedsvorstellung. Sie gibt ihr Amt danach an Steffi Jones ab. Deshalb soll in Brasilien unbedingt eine Medaille her – am liebsten die goldene. dpa/löf

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