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1. FFC Frankfurt: Marozsán zaubert künftig in Lyon

D. Marozsán. Foto: Christian Klein (Foto Klein) D. Marozsán.
Frankfurt. 

Das Geheimnis ist gelüftet: Dzsenifer Marozsán verlässt nach sieben Jahren den statistisch gesehen immer noch besten europäischen Frauenfußballclub 1. FFC Frankfurt und wechselt zum zweimaligen Champions-League-Sieger Olympique Lyon. Dies gab der diesjährige Final-Gegner des FFC-Bezwingers VfL Wolfsburg gestern bekannt. In die Schlagzeilen geriet die Mittelfeldspielerin im Juli 2014. Kurz nachdem sie ihren Vertrag in Frankfurt um zwei Jahre zu stark verbesserten Konditionen verlängert hatte, echauffierte sie sich, dass sie der FFC nicht zu Paris St. Germain gehen ließ, das ihr ein Traumangebot offerierte. Damals musste sie bleiben. Nun geht sie. Wie erwartet.

Mit Marozsán verlieren die Hessinnen ihren letzten Glamour-Star. Die in Budapest geborene 24-Jährige ist nicht nur eine begnadete Fußballerin, sondern auch eine, die die Massen fasziniert. Nicht nur wegen ihrer Erscheinung, vielmehr wegen der Art und Weise, wie die Zweite der Wahl zur „Europas Fußballerin 2015“ spielt. Sie kann Gegenspielerinnen auf einem Bierdeckel austanzen, die Bälle aus 25 Metern in den Winkel hämmern oder ihre Mitspielerinnen mit einem 40-Meter-Pass auf den Fuß genau bedienen.

Heute gegen Jena

Im Trikot des 1. FFC Frankfurt kam die 59-malige Nationalspielerin bislang 122 Mal in der Bundesliga, 20 Mal im DFB-Pokal sowie 21 Mal in der Uefa Women’s Champions League zum Einsatz und erzielte dabei 50 Tore. Dreimal noch wird sie, falls sie nicht verletzt wird, das Trikot der Hessinnen tragen, heute (18.15 Uhr) gegen den FF USV Jena (live in Eurosport) zum vorletzten Mal im Stadion am Brentanobad. Das torreiche Hinspiel gewann der FFC dank eines Treffers von Marozsán in der Nachspielzeit 5:4. Trainer Matt Ross muss auf Simone Laudehr (Innenbandanriss im Knie) und Peggy Kuznik (Bauchmuskelzerrung) verzichten.

(löf)
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