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1. FFC Frankfurt: Rassismus-Vorwurf vom Tisch: Keine Strafe für den FFC

Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt haben sich mit viel Glück ins Halbfinale der Champions League gerettet. Nach dem 1:0 vor einer Woche zitterte sich der Titelverteidiger am Mittwoch mit einem 5:4 im Elfmeterschießen gegen den schwedischen Meister FC Rosengård um die fünfmalige Weltfußballerin Marta. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:0 für die Gäste gestanden. Foto: Huebner/Herkert Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt haben sich mit viel Glück ins Halbfinale der Champions League gerettet. Nach dem 1:0 vor einer Woche zitterte sich der Titelverteidiger am Mittwoch mit einem 5:4 im Elfmeterschießen gegen den schwedischen Meister FC Rosengård um die fünfmalige Weltfußballerin Marta. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:0 für die Gäste gestanden.
Frankfurt. 

Der Spuk ist vorbei. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA hat gestern das Verfahren gegen den 1. FFC Frankfurt im Zusammenhang mit dem Champions-League-Spiel gegen den FC Rosengård vom 30. März eingestellt. Diese unter dem Vorsitz von Herrn Thomas Partl aus Österreich getroffene Entscheidung, die keine weitere Begründung enthält, wurde dem europäischen Rekord-Titelträger sofort mitgeteilt. „Wir begrüßen es, dass die Disziplinarkammer der UEFA die Beurteilung der Vorkommnisse zugunsten unseres Vereins abgeschlossen hat, nachdem die UEFA ein Verfahren wegen angeblich rassistischer Verfehlungen einer Zuschauergruppe eingeleitet hatte“, kommentierte die Entscheidung FFC-Manager Siegfried Dietrich. Gleichzeitig dankte er den UEFA-Gremien für die Kooperation bei der Aufklärung der genauen Umstände der Angelegenheit und die schnelle Entscheidung, das Verfahren einzustellen.

Die Frankfurter waren sich stets sicher, dass keine Strafe gerechtfertigt wäre. „Hunderte von Leuten haben bei mir angerufen und sich als Zeugen angeboten. Und auch die TV-Aufzeichnung bot keinerlei Anhaltspunkte für rassistische Rufe“, erklärte Dietrich. „Unsere Kampagne gegen den Rassismus werden wir fortführen. Denn solche Unfairness gehört in kein Stadion“, bekräftigte er noch einmal.

(löf)
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