Auftakt in der Frauen-Hessenliga

Mit Zuversicht starten die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ins neue Hessenliga-Jahr. "Die Vorbereitung lief richtig gut und wir haben gegen einige höherklassige Teams getestet", berichtet der Sportlicher Leiter Klaus Krost vor dem schweren Heimauftakt am Samstag (16.30 Uhr) gegen den VfR Limburg.
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Frankfurt. 

Mit Zuversicht starten die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ins neue Hessenliga-Jahr. "Die Vorbereitung lief richtig gut und wir haben gegen einige höherklassige Teams getestet", berichtet der Sportlicher Leiter Klaus Krost vor dem schweren Heimauftakt am Samstag (16.30 Uhr) gegen den VfR Limburg.

Mit Stürmerin Selina Dambier vom Zweitliga-Team des Stadtrivalen FFC konnte sich die Eintracht in der Winterpause noch einmal verstärken. Die 23-Jährige steigert nochmals die Qualitäten im ohnehin starken Angriff der Eintracht beim "Tanz auf zwei Hochzeiten". Denn neben der Meisterschaft liegt der Regionalliga-Anwärter auch im Hessenpokal aussichtsreich im Rennen. "Wir wollen natürlich versuchen, den Pokal zu gewinnen", hofft Krost auf den erstmaligen Einzug in den DFB-Pokal. Das würde nebenbei auch ein hübsche Summe in die Clubkasse spülen. Die Meisterschaft besitzt allerdings Priorität, und die Konkurrenz um Platz eins ist groß. Hinter dem punktgleichen SV Gläserzell (25) sitzt der 1. FFC Frankfurt III (23) der Eintracht dicht im Nacken.

Die "Dritte" des Bundesligisten hat in der Winterpause einige neue Gesichter dazubekommen. "Wir haben fünf U16-Spielerinnen hochgezogen. Damit haben wir nun insgesamt neun Spielerinnen des Jahrgangs 95 im Kader", berichtet Trainer Sascha Glass, "mit dieser Maßnahme "wollen wir die Spielerinnen schon einmal an den Frauenfußball heranführen." Den guten Eindruck aus der Hinrunde wollen die "jungen Wilden" in der zweiten Halbserie bestätigen. "Wir fahren zweigleisig", liebäugelt Glass mit dem Titelgewinn. Die gehobenen Ansprüche sollen mit einem Heimsieg am Samstag (15 Uhr) gegen die SG Rückers untermauert werden.

Ganz andere Sorgen plagen die abstiegsbedrohte SG Bornheim/Grün-Weiß. Mit nur acht Zählern steckt die SG im Tabellenkeller fest, nur Schlusslicht Marburg ist schlechter. Die Vorbereitung in Bornheim lief nach Auskunft von Trainerin Peggy Halusa "holprig". Immerhin konnte man sich mit Jette Menzel vom Regionalligisten Germania Pfungstadt verstärken. Sie soll das in der Vorrunde lahmende Offensivspiel des letztjährigen Aufsteigers beleben, der allerdings mit Sorgen am Samstag (18.30 Uhr) gegen die SG Anraff aufläuft. Steffi Löhr ist noch rotgesperrt, außerdem fehlen Canan Yikilmaz und Lisa Milbredt (beide verletzt).rm

(rm)
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