Enttäuschendes Abschneiden der Rugby-Eintracht

Ende März stehen die Play-offs in der Dritten Rugby-Liga Süd-West auf dem Programm. Daran wollte eigentlich Eintracht Frankfurt teilnehmen. Doch die Realität holte die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Nöth rasch ein. Schon im vergangenen Herbst stand fest, dass einer der ersten beiden Plätze in der Nord-Gruppe nicht mehr zu erreichen war.
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Frankfurt. 

Ende März stehen die Play-offs in der Dritten Rugby-Liga Süd-West auf dem Programm. Daran wollte eigentlich Eintracht Frankfurt teilnehmen. Doch die Realität holte die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Nöth rasch ein. Schon im vergangenen Herbst stand fest, dass einer der ersten beiden Plätze in der Nord-Gruppe nicht mehr zu erreichen war.

Dementsprechend war nun schon das Saisonende für den einzigen hessischen Drittligisten: Mit einem 36:0-Sieg beim Tabellenletzten RC Bonn verabschiedete sich die Eintracht wenigstens mit einem Erfolgserlebnis.

Das ändert freilich nichts an der Tatsache, dass die Spielzeit "ein bisschen enttäuschend" verlaufen sei, wie es Abteilungsleiter Marko Deichmann moderat formulierte. Nach der erfolgreichen Rückrunde der vergangenen Saison – man gewann die letzten vier Partien – hatte man Mut geschöpft an der Miquelallee. Doch das Team konnte die Erwartungshaltung nicht erfüllen, leistete sich in den wichtigen Partien gegen die Play-off-Teilnehmer Ramstein Rogues RFC und TuS Düsseldorf einfach zu viele Fehler. Auch fehlte "ein Leader, das ist seit längerem ein Problem", verhehlte Deichmann nicht.

Thomas Nöth kann im Prinzip den Sturm führen. "Aber in seiner Doppelrolle als Spieler und Trainer kommt er da nicht richtig zum Zug", so Deichmann. Für die Hintermannschaft käme dafür Johann Schewe in Frage, doch der Ex-Coach ist zu verletzungsanfällig.

Nach diesen Erfahrungen ist man bei der Eintracht vorsichtig geworden, was die Ambitionen für die kommenden Spielzeit angeht. Zumal Nöth künftig auf die Leistungsträger Christian Sztyndera und Jan-Henrik Volkmann verzichten muss. Laut Deichmann werden beide eine neue sportliche Herausforderung suchen. Trotzdem hat die Eintracht weiter ein Fundament mit rund 30 Akteuren. "Es lässt sich also etwas aufbauen", sagte der 50-Jährige. fri

(Stefan Fritschi)
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