Im Eintracht-Wirbel geht auch Freiburg unter

Dank des 3:1 (2:1) über den SC Freiburg II hat die U 23 der Frankfurter Eintracht den Tabellenzweiten SG Großaspach eingeholt. Doch der Rückstand auf die Stuttgarter Kickers beträgt vier Spieltage vor Saisonende satte sechs Punkte.
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Frankfurt. 

Für Oscar Corrochano, dem Trainer der Eintracht-U 23, sei das Titelrennen in der Fußball-Regionalliga Süd daher gelaufen. "Stuttgart ist beständig, da gibt es nichts mehr zu rütteln", beschrieb der 35-Jährige das mit anderen Worten, was er seit einigen Wochen postuliert. Doch dass Corrochano insgeheim seine Mannschaft noch heiß macht, davon ist zumindest sein Freiburger Trainerkollege Xaver Zembrod fest überzeugt. Dem Coach des Tabellendritten fällt es da schwer, sich per verräterischer Mimik nicht in die Bredouille zu bringen.

Davon einmal abgesehen: Die Eintracht zeigt in dieser Saison außerordentliche Konstanz, ließ gegen die spielstarken Breisgauer schon den 19. Sieg folgen – das ist Spitzenwert, den nur noch die schwäbischen Kickers halten. Zembrod lobte, und das zurecht und was schon viele in dieser Spielzeit machten, die Riederwälder in höchsten Tönen. "Der Sieg war absolut verdient für die Eintracht, die technisch und taktisch gut ausgebildete Spieler hat", sagte der Ex-Darmstädter.

Seine Mannschaft zeigte auch, dass sie gegen die Eintracht mithalten kann – allerdings am gestrigen Abend nicht über die gesamte Spielzeit. In einem temporeichen Match hatte Marc Endres die große Chance, den SCF in Führung zu bringen, doch freistehend schoss er über die Latte (15.). Dimitrij Nazarov markierte nach einem Missverständnis in der Freiburger Verteidigung wenig später das 1:0 (17.). Bald jubelten die Frankfurter wieder: Nach schnellem Kombinationsspiel tauchte Maximilian Mehring alleine vor Alexander Schwolow auf und überlupfte den Torwart (31.). Eine Minute davor war Kapitän Mehring, der erstmals seit rund einem Jahr wieder ein Spiel von Beginn an bestritt, noch an Schwolow gescheitert.

Doch Freiburg hielt weiter gut dagegen. Zunächst entschärfte Schwolows Gegenüber Mario Miltner einen Schuss von Simon Brandstetter (34.), ehe er sich gegen Tobias Klein doch geschlagen geben musste (37.).

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Südbadener das hohe Niveau nicht mehr halten. Lediglich Marc Lais bot sich noch die Chance auf den zweiten Treffer (70.). Zu diesem Zeitpunkt hatte die Eintracht aber schon 3:1 geführt – Elia Soriano traf bereits zum 16. Mal 2011/12 (67.). Schwolow, der überragende Akteur auf dem Platz, verhinderte bei Chancen von Marcel Titsch-Rivero (47.), Soriano (79.) und Nazarov (83.) sogar ein mögliches Freiburger Debakel.

Dass Soriano bei Verpassen des Aufstiegs in die Dritte Liga geht, ist längst beschlossene Sache. Über die Personalplanungen hüllen sich der Sportliche Leiter Armin Kraaz und der für Transfers zuständige Koordinator Holger Müller in Schweigen. Noch kann ja der Aufstieg klappen.

Eintracht Frankfurt U 23: Miltner – Schaaf, Schmidt, Cimen, Jung – Titsch-Rivero, Streker, Mehring (65. Pokar), Alikhil – Alvarez (62. Soriano), Nazarov. – SC Freiburg II: Schwolow – Klein, Endres, Höhn, Budak – Sautner (61. Russ), Lais, Albutat, Tedesco – Brandstetter (41. Lienhard/81. Laprevotte), Bouziane. – SR: Wander (Helmstadt). – Zuschauer: 200. – Tore: 1:0 Nazarov (17.), 2:0 Mehring (31.), 2:1 Klein (37.), 3:1 Soriano (67.). fri

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Dank des 3:1 (2:1) über den SC Freiburg II hat die U 23 der Frankfurter Eintracht den Tabellenzweiten SG Großaspach eingeholt. Doch der Rückstand auf die Stuttgarter Kickers beträgt vier Spieltage vor Saisonende satte sechs Punkte.
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26.04.2012
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