Schöner Abschluss

Am Ende der Saison holten die Nachwuchsfußballer von Eintracht Frankfurt noch zwei Titel – die A- und B-Junioren der Riederwälder wurden Hessenpokal-Sieger.
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Großkrotzenburg. 

Über die knapp verpasste Qualifikation für das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft tröstete der 9:1 (3:0)-Endspielsieg der B-Junioren gegen Kickers Offenbach zwar niemanden hinweg, ein gelungener Saisonabschluss aber war das Spiel gegen den Siebten der U17-Hessenliga allemal. Das galt natürlich auch für das anschließende 2:0 (1:0) der A-Jugend gegen Darmstadt 98, den Dritten der U19-Hessenliga. Beide Spiele fanden vor rund 600 Zuschauern in Großkrotzenburg statt.

Darmstadt 98 mühte sich gegen die Mannschaft von Trainer Alexander Schur redlich, war insgesamt aber klar unterlegen. Ohne das ganz große Feuerwerk abzubrennen dominierten die Riederwälder die erste Halbzeit, ließen aber einige Möglichkeiten liegen. Lukas Ehlert traf per Kopf die Latte (13.), Juan Gomez Albaran trat den Ball an den Innenpfosten (28.). Zwischendurch verlängerte Marc Schäfer einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zu Julian Dudda, der aus kurzer Distanz einnickte (20.).

Eine Chance hatten auch die "98er": Gerret Niederschlag scheiterte fünf Minuten vor der Pause nach einem Fehlpass von Dudda an Schlussmann Yannick Horn. Kapitän Erik Wille sorgte auf Zuspiel von Emre Kadimli für das 2:0 (57.). Die Eintracht qualifizierte sich als Hessenpokalsieger für den U19-DFB-Pokal in der kommenden Saison.

Um ein Haar zweistellig

Das Finale der B-Jugendlichen war schnell entschieden. Nach einer Viertelstunde führte die Eintracht durch Noah Michel, Felix Korb und Kevin Kratz schon mit 3:0. Danach nahm das Team von Trainer Uwe Bindewald deutlich einen Gang heraus und zog nur noch gelegentlich das Tempo an. Der körperliche und fußballerische Unterschied zwischen beiden Mannschaften blieb auch so überdeutlich.

Sieben Minuten nach Wiederbeginn kam der OFC durch einen von Felix Kollmannthaler verwandelten Foulelfmeter trotzdem zu einem Torerfolg und war anschließend noch für ein paar Minuten ganz gut im Spiel. Dann aber schlug die Zeit von U17-Vizeeuropameister Marc Stendera. Der zentrale Mittelfeldspieler der Eintracht riss das Spiel an sich und sorgte persönlich für das 4:1 (58.) und 5:1 (70.). Die Kickers waren nun auch mental am Boden. Luca Waldschmidt (72.), Felix Korb nach einem von Stendera inszenierten Angriff (74.), Ilias Azaouagh per Kopf nach einer Stendera-Flanke (78.) und per Fuß nach Stenderas Zuspiel in die Spitze (78.) erhöhten bis auf 9:1. Eine zweistellige Niederlage blieb dem OFC wohl nur erspart, weil der Schiedsrichter überpünktlich abpfiff. "Ich hätte vom OFC ein kleines bisschen mehr erwartet, aber der Unterschied zwischen den Junioren-Bundesligisten und den unterklassigen Mannschaften wird einfach immer größer", sagte Bindewald, der mit dem letzten Pflichtspielauftritt seiner Mannschaft "wirklich zufrieden" war.

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