Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 23°C

FSV Frankfurt: Auf der Suche nach dem Selbstvertrauen

Von Vor der ersten Auswärtsaufgabe im neuen Jahr am Samstag in Erfurt entspannt sich die Personallage beim FSV. Neuzugang Salem und der zuletzt lange angeschlagene Ornatelli könnten laut Trainer Vrabec mitwirken.
Neu am Bornheimer Hang: Milad Salem (links) im Zweikampf mit Marc Heitmeier. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Neu am Bornheimer Hang: Milad Salem (links) im Zweikampf mit Marc Heitmeier.
Frankfurt. 

Die Szene hat Roland Vrabec nicht vergessen. Bei seiner Heimpremiere als Trainer des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt Anfang August musste er mit Schaudern registrieren, wie ungehindert der Erfurter Carsten Kammlott nach einem Eckstoß das einzige Tor des Tages erzielte – es war der Beginn einer kärglichen Zeit für die Bornheimer, die erst Ende September mit dem ersten Saisonsieg über Münster endete.

Spieler wie Kammlott und Sebastian Tyrala, gibt Vrabec vor dem Rückspiel morgen um 14 Uhr im Stadion am Bornheimer Hang zu Bedenken, „können ein Spiel prägen“. Und eben entscheiden.

Doch das Selbstvertrauen der Thüringer ist merklich angeknackst. In den letzten fünf Spielen der Hinrunde kassierte Erfurt vier Niederlagen, und auch der Rückrundenauftakt ging in die Binsen mit einem 0:1 beim Ostrivalen Hallescher FC. Letztmals mehr als einen Treffer erzielten die Rot-Weißen in der Liga gegen Zwickau (2:1) – das war im September.

„Wir arbeiten in jedem Training daran, mehr Torgefahr zu entwickeln. Das hat auch was mit Selbstvertrauen zu tun. Ich wünschte mir, wir gingen mal wieder in Führung, denn dann, so glaube ich, sähe unser Spiel ganz anders aus“, sagt Trainer Stefan Krämer, der das Spiel gegen den FSV als ein „sehr wichtiges“ einstuft. Das ist nachvollziehbar, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone nur einen Zähler.

Es würde kaum überraschen, wenn der Drittliga-Dino – nur RWE ist seit Gründung 2008 stets am Start – mehr über gewonnene Zweikämpfe denn mit spielerischen Akzenten zurück in die Erfolgsspur finden will. „Wahrscheinlich bringen die Erfurter eine gewisse Härte und Aggressivität ins Spiel. Für uns heißt das, uns darauf vorzubereiten“, sagt Vrabec. Neben dem gesperrten Bentley Baxter Bahn (5. Gelbe Karte) wird auch Dennis Russ ihm nicht zur Verfügung stehen, der Neuzugang absolviert derzeit nur Lauftraining nach Oberschenkelzerrung. Ob Vrabec Massimo Ornatelli von Beginn bringt, wäre bei dieser Ausgangslage nicht ratsam. Zwar ist Frankfurts Spielgestalter wieder im Teamtraining, doch ein Tritt gegen das genesene Sprunggelenk könnte unangenehme Folgen haben.

Mehr Chancen auf einen Einsatz hat freilich Milad Salem. Der dritte und somit letzte Winterneuzugang habe laut des 42-jährigen Coaches einen positiven Eindruck hinterlassen. „Er ist ein Spieler, der die Eins-zu-Eins-Situation sucht und auch das Gegenpressing“, sieht Vrabec ihn als „gute Option“ für einen Einsatz von Beginn.

Das sind Fähigkeiten, die den schmerzlich vermissten Torjäger Fabian Schleusener auszeichnen. Nach seinem operierten Kreuzbandriss befindet sich der Stürmer in Reha. Gespräche mit seinem Stammclub SC Freiburg über eine weitere Ausleihe habe es laut Sportdirektor Roland Benschneider noch nicht gegeben. „Vor Frühjahr tut sich da nichts.“

Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse