Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

FSV Frankfurt: Balsam für die Bornheimer Fußball-Seele

Von Im achten Versuch hat es endlich geklappt: Der Fußball-Drittligist FSV Frankfurt bezwang gestern Abend Preußen Münster hochverdient mit 4:1 und feierte damit den ersten Saisonsieg.
Bornheimer Jubel nach dem 3:0 durch Fabian Schleusener (Dritter von rechts). Foto: Christian Klein (FotoKlein) Bornheimer Jubel nach dem 3:0 durch Fabian Schleusener (Dritter von rechts).
Frankfurt. 

Gestern Abend um genau 20.47 Uhr hatte seine Leidenszeit endlich ein Ende gefunden. Clemens Krüger, der Geschäftsführer des FSV Frankfurt, schnellte aus seinem Schalensitz in die Höhe, klatschte kurz in die Hände und atmete dann erst einmal ganz tief durch. Die kollektive Erleichterung auf der Haupttribüne des Frankfurter Volksbankstadions war greifbar, nachdem der Absteiger aus der Zweiten Fußball-Bundesliga in seiner neuen sportlichen Heimat das erste Erfolgserlebnis feiern konnte. Nach der bislang besten Leistung in dieser Spielzeit gelang der Mannschaft von Cheftrainer Roland Vrabec mit dem 4:1 über Preußen Münster der erste Sieg in dieser Spielzeit, der auch in dieser Höhe seine Berechtigung hatte. 70 Minuten lang deuteten die Frankfurter ihr spielerischen Potenzial nicht nur an, sondern sie schöpften es auch in vollen Zügen aus. Über weite Strecken dieser unterhaltsamen und temporeichen Begegnung waren die Bornheimer ihrem Kontrahenten in allen Belangen überlegen. Die Konsequenz waren vier Treffer für die entfesselt aufspielenden Gastgeber, die nach dem Schlusspfiff von den knapp 3000 Zuschauern mit Sprechchören in die Kabine verabschiedet wurden. Zweimal Yannick Stark (8. und 28. Minute) sowie zwei Tore von Fabian Schleusener (52. und 90. Minute) bescherten dem FSV-Anhang endlich mal wieder einen gelungenen Abend, der wie Balsam für die geschundene Bornheimer Fußballseele wirkte. Lediglich nach dem Anschlusstreffer von Adriano Grimaldi in der 62. Minute geriet der FSV, der sich um einen Rang auf Platz 18 verbesserte, ein wenig aus der Spur. Wie schon so oft in dieser Saison schien die Bornheimer Fußballer urplötzlich die Angst vor dem Siegen zu lähmen, die Ostwestfalen kamen stärker auf und waren auf einem ganz guten Weg, den Hausherren doch noch die Feier zu verderben.

Als aber der Frankfurter Torhüter Sören Pirson eine Viertelstunde vor Schluss einen Kopfball von Grimaldi reaktionsschnell parierte, war der Widerstand der Gäste gebrochen. „Wir sind froh, dass wir endlich den Bock umgestoßen haben. Danach hat sich der ganze Verein gesehnt“, erklärte Clemens Krüger überglücklich.

Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse